Die ersten Themenwochen sind vorbeiund in der zweiten Novemberhälfte wollen wir uns einem weiteren big player im Thema “Radfahren im Winter” widmen.

Spätestens ende Oktober mit der Zeitumstellung ist es den meisten “nine to five”-Pendlern klar: wer im Dunkeln zur Arbeit oder nach Hause fährt, braucht eine potente Lichtanlage, um sich im Alltag auf der Straße mit Autos, LKW und dem ein oder anderen Reh möglichst sicher zu fühlen. Folgerichtig dreht sich diesmal alles um:

Sehen und gesehen werden – Beleuchtung und Reflektoren

Als kleine Einleitung stellt Tobi zwei seiner absoluten Lieblingsteile zu diesem Thema vor:

Meine unangefochtene Nummer 1 ist mein Frontscheinwerfer! Mein Bosch-Haibike-SPed war ab Werk mit einem Scheinwerfer ausgestattet, der zwar ein ausreichend langes, aber miserabel schmales Lichtband vor das Vorderrad warf. Fazit: komplett ungeeignet für Geschwindigkeiten jenseits der 25 km/h. Nachdem ich eine Winterperiode mit einem billigen Zusatzscheinwerfer am Lenker herumalberte, entschied ich mich endlich für einen Scheinwerfer mit Fernlichtfunktion von Lupine. Nie habe ich so unfassbar viel Geld für eine Lampe ausgegeben. Und im Nachhinein kann ich sagen: ich würde es immer wieder tun! Das Plus an Sicherheit, die ein potenter Scheinwerfer auf dem täglichen Pendelweg gibt, wiegt die 300€-Investition mehr als auf.

Mittlerweile gibt es mehrere Hersteller, die zertifizierte Scheinwerfer mit Fernlichtfunktion für alle gängigen Pedelec- und S-Pedelec-Antriebe auf dem Markt haben. Keiner davon günstig, aber alle ihr Geld auf jeden Fall wert. Ich lege mich fest: Wer 2021 noch ein S-Pedelec ohne Fernlicht auf den Markt bringt, verkauft Lifestyleräder und keine alltagstauglichen Pendelfahrzeuge.

Und insbesondere die Fernlichtfunktion ist bei Überlandfahrten Gold wert, um Wild neben der Straße frühzeitig zu erkennen, wie folgende Bilder zeigen:

(c) Pedelecmonitor

Mein zweites Lieblingsteil ist mein Helm: ein Giro Camden. Abgesehen von seiner Funktionalität bringt er nämlich zwei klasse Features zum Thema “gesehen werden” mit: Erstens ist die komplette Flanke reflektierend, obwohl man dies dem Helm bei Tageslicht nicht ansieht. Und zweitens besitzt der Camden wie viele anderen Helme auch ein LED-Rücklicht. Allerdings auf einer Fläche beeindruckenden Ausmaßes. Im Gegensatz zu vielen kleinen Blinklichtern ist dieses nur schwer zu übersehen. Leider bedeutet die große Leuchtfläche allerdings auch, dass der Helm bedingt durch die kurze Leuchtdauer von ca 1,5h nach jedem Pendeltag geladen werden muss.

(c) Pedelecmonitor
aber dafür sieht der Hinterkopf auch aus wie das Tor zur Hölle 🙂

Jetzt seid ihr wieder gefragt – Was verhilft euch zur nötigen Sicht bei Dunkelheit?
Wie sorgt ihr dafür, dass man euch nach Einbruch der Dunkelheit auf offener Straße nicht übersieht?
Was sind eure Lieblingsteile?
Schreibt es hier unten in die Kommentare!

Unter allen Frostpendlern, die von ihren Erfahrungen berichten, verlosen wir nach Abschluss der Themenwochen (Ende November) wieder zwei unserer Goodie-Bags! Und auch für die Hauptverlosung am Ende der Saison ist euer Input nötig.