FP21 – Themenwochen #5: Fahrradfreundlicher Arbeitsplatz

Februar ist’s, und wir gehen ins letzte Quarter unserer diesjährigen Frostpendeln-Saison! In den vergangenen Themenwochen beschäftigten wir uns noch mit der Pflege und Wartung unserer Fahrzeuge im Winter.

Diesmal wird das Thema wieder etwas pendelspezifischer:

Fahrradfreundlicher Arbeitsplatz – Was erleichtert euch an eurer Arbeitsstelle das Pendeln mit dem Rad?

In einer Gesellschaft, in der der Weg zum Arbeitsplatz vorwiegend mit dem eigenen Auto oder dem ÖPNV bewältigt wird, ist das Pendeln per Fahrrad nicht ausschließlich eine Frage der Route und Entfernung. Auch müssen die Gegebenheiten an der Arbeitsstelle passen.

Viele Arbeitgeber kommen ihren Angestellten entgegen und schaffen Voraussetzungen für sichere Abstellplätze oder Umkleidemöglichkeiten. Die Initiative “Fahrradfreundlicher Arbeitgeber” hilft Unternehmen hierbei, sich selbst zu evaluieren und die Attraktivität des Fahrradpendelns zu erhöhen.

Wie sieht es bei euch in eurem Job aus? Habt ihr an eurer Arbeitsstätte geeignete Bedingungen fürs Pendeln? und auf was legt ihr Wert?

  • Könnt ihr euer Rad an einem gesicherten Ort abstellen?
  • Unterstützt euer Arbeitgeber eure Wahl des Pendelfahrzeuges?
  • Habt ihr genügend Raum für Kleidungswechsel, Aufbewahrung des Equipments und vielleicht sogar Waschräume?
  • Ist es euch möglich, euren Akku während der Arbeit zu laden?
  • Wenn ihr selbst in einer Unternehmensleitung seid: Habt ihr Anreize und Voraussetzungen geschaffen, um euch und euren Mitarbeitern das Pendeln per Rad zu erleichtern?
  • Und zu guter Letzt: Was ist euch sonst noch wichtig beim Thema “Fahrradfreundlicher Arbeitsplatz”?

Schreibt eure Erfahrungen unten in die Kommentare! Unter allen Frostpendelnden, die von ihren Erfahrungen berichten, verlosen wir nach Abschluss dieser Themenwochen (Mitte Februar) wieder zwei unserer Goodie-Bags! Und auch für die Hauptverlosung am Ende der Saison ist euer Input nötig.

30 Kommentare

  1. Ich habe tatsächlich einen recht fahrradfreundlichen Arbeitgeber, bzw. eine fahrradfreundliche Niederlassung mit Rampe in den (abschließbaren) Keller (extra Schloss hierfür). Umgezogen wird sich auf der Toilette.
    Einzig mit einem Zuschuss hält man sich noch zurück, da fehlt es noch an einer kritischen Masse, die das endgültig anstößt…

  2. Hi, leider ist es bei mir eher unfreundlich für Radpendler, überdachter Radständer ist eigentlich das einzige. Umziehen muss ich mich auf der Toilette, ich habe zwar einen Gardarobenschrank im Büro, aber nasse oder feuchte Kleidung zum trocknen aufhängen ist schwierig. Laden des Akkus ist nicht möglich, in meinem Büro würde es mich allerdings stören aufgrund des lauten Ladegeräts. Immerhin wird gerade daran gearbeitet ein Fahrradleasing anzubieten. Ich kenne es auch anders, bspw. Umkleiden mit Duschen im Parkhaus der Firma integriert mit entsprechenden Stellplätzen für Fahrräder und Ladezonen für E-Bikes. Das finde ich sehr wichtig, mehr Menschen aufs Rad zu bewegen, muss ja nicht jeder bei Wind und Wetter wie ich fahren, aber in den warmen Monaten sollte es für mehr Arbeitnehmer ein Alternative sein!

  3. Ich hab das Glück in meiner Arbeitsstelle mein Pedelec in einem Nebenraum abstellen zu können, absperren nicht nötig. Mein Arbeitgeber hat auch eine Dusche für Radler in Vorbereitung. Insgesamt Glück gehabt, das Fahrad wird aber nicht subventioniert und es gibt auch kein diesbezügliche Pläne, das ist alles mein Privatvergnügen.

  4. Ich kann mein Rad in einen Hintereingang mit Vorraum abstellen. Ansonsten gibt es am Krankenhaus offene und geschlossene Sammelabstellplätze. Lademöglichkeiten sind nicht vorbereitet.
    Duschen ist möglich. Trocknung im Büro nur wenigen Mitarbeitern. Stadtradeln wird initiert, Bikeleasing seit neuestem angeboten. Wir helfen uns Radelnde untereinander. Ich wünsche mir einen betriebseigenen Montageständer, Standpumpe und Werkzeug für Alle. Mehr überdachte Abstellbögen und Lademöglichkeiten.

  5. Wir haben die Möglichkeit mit den Fahrrädern auf das Betriebsgelände zu fahren und sie unter überdachten Fahrradständern abzustellen. Sollte jemand verschwitzt ankommen kann er sich gerne frisch machen in einer von mehreren Duschen in den Abteilungen. Das Laden der Akkus ist nicht erlaubt.
    Letztes Jahr gab es ne echt tolle coronakonforme Aktion zum Firmenjubiläum, die mit Fahrrad/Pedelecfahren zu tun hatte
    https://www.mann-hummel.com/de/unternehmen/news-presse/2021/in-achtzig-tagen-um-die-welt.html
    Das Leasing von Pedelecs und Fahrrädern wurde vor 2 Jahren eingeführt und wird nach meinem Wissen auch recht rege angenommen.
    Noch würde ich eine durchschnittliche Bewertung zum Thema fahrradfreundlicher Arbeitgeber abgeben –> kann natürlich jederzeit verbessert werden

  6. Bei uns ist es ok. Die Fahrradstellplätze sind unter Dach direkt vor der Mitarbeitereingangstür. Lediglich die Anschließmöglichkeiten sind nicht so besonders, Felgenverbieger vor einer Rauhputzwand, da habe ich mir beim Schloss aufschließen auch schon die Haut aufgerissen.
    Spinde gibts, Schränke für Klamotten auch. Manche nutzen die, andere haben da eher schlechte Erfahrungen damit gemacht. Es kommt also etwas drauf an. Waschräume gibts auch. Akku laden gibts keine offizielle Regelung.
    Anreize gibts keine. JobRad u.ä. wurde endgültig abgelehnt (lag zu einem guten Teil auch am Betriebsrat…), schön wäre ein Bonussystem z.B. über https://pendlerratd.com/bonus-modul-info/ – Aber das wird wahrscheinlich erst was, wenns der Firma mal wieder riiiiichtig gut geht. Frühestens. Oder so.

  7. Ich arbeite in einer kleinen Geschäftsstelle mit 6 Mitarbeiter*innen in angemieteten Räumen. Für mein Rad gibt es keine Unterstellmöglichkeit. Die Bewohner des Hauses stellen ihre Räder in den Keller, der ist dann auch voll. Ich schließe mein Rad immer an die Absturzsicherung der Kellertreppe, das ist dann im Hinterhof und von der Straße aus nicht zu sehen. Den Akku im Büro laden ist verboten, genau wie der Betrieb eigener Elektrogeräte. Einen Raum zum Umziehen oder eine Dusche gibt es nicht, nasse Sachen hänge ich in den Sozialraum oder die Teeküche.

  8. Also wenn ich die Kommentare hier so lese muss ich unserer Firma für die Bedingungen für Radpendler wohl ein “gut” geben.
    Direkt am Bürogebäude ist ein Materiallager, ebenerdig, mir direktem Zugang vom Büro aus, in dem wir uns eine “Ecke” zum abstellen der Fahrräder gesucht haben. Das wird inzwischen auch von allen so akzeptiert. Anfangs mussten wir nach der Arbeit schon mal unser Rad im Lager suchen :-/
    Stromanschluss ist vorhanden und das laden des Akkus ist genehmigt. Außerdem ist ein Provisorium zum aufhängen der Fahrradsachen dort “gebastelt”, so dass auch nasse Sachen dort trocknen können.
    Im Aufenthaltsraum hat jeder mindestens einen Spind, wo Wechselsachen u.ä. verstaut werden können. Auch gibts für die Mitarbeiter ein Bad mit Dusche.
    Seit über sechs Jahren haben wir einen Mitarbeiter, der sich um das Thema BusinessBike kümmert und alle Mitarbeiter das Angebot annehmen können. Wird aktuell allerdings nur von zwei Mitarbeitern genutzt, obwohl es sogar einen monatlichen finanziellen Zuschuss gibt….
    Was ich mir wünschen würde, dann wird aus dem “gut” auch ein “sehr gut”, wäre ein offizieller Radabstellplatz, damit die Bikes nicht zwischen den Regalen stehen müssen, wo sie manchmal stören, wenn man an das Material will. Aber das ist schon Jammern auf sehr hohem Niveau – bin froh, dass sie drinnen, trocken und sicher stehen!

    Ach und im Sommer durfte mein ‘flotter Otto’ (der ist handlicher) auch schon mit ins Büro, wenn die Kollegin im Urlaub war. Aber nicht verraten! 🙂

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  9. Meine Firma bietet im Parkhaus ein separates, abschließbares Fahrradabteil mit ordentlichen Fahrradbügeln und Lademöglichkeit für E-Bikes, Spinde und soweit ich weiß auch Duschmöglichkeiten. Grundsätzlich wäre ich damit vollkommen zufrieden, JobRad Leasing oder so brauche ich nicht.

    Das Problem ist nur, dass ich dauerhaft beim Kunden im Einsatz bin. Da gibt es draußen (wenigestens unter einem Vordach) Felgenklemmer die so nah an der Wand stehen (am Boden festgeschraubt), dass man selbst mit einem langen Schloss kaum den Rahmen mit anschließen kann. Akkus darf man nicht mit ins Gebäude nehmen, vom Laden ganz zu schweigen. Die handvoll Spinde die es gibt sind für das eigene Personal reserviert (nutzt nur kaum jemand). Duschen sind vorhanden, die Benutzung aber seit inzwischen fast zwei Jahren verboten.

  10. Mein Arbeitgeber bietet Jobrad an und ich habe darüber auch schon ein Rad geleast. Leider haben wir keine Dusche oder Räume mit Spind zum Umziehen, das wäre ein echter Fortschritt. Das Rad kann man im verschlossenen Innenhof überdacht abstellen und den Akku darf man auch im Haus kostenlos laden. Seit diesem Jahr gibt es sogar 25 Cent pro Kilometer, wenn man geschäftliche Strecken (Dienstreisen) mit dem Rad zurück legt, dass finde ich echt top.

  11. Mein Arbeitgeber hat es nicht so mit Radfahrern. Das Gebäude ist per ÖPNV nur mäßig angebunden, dafür sind immerhin kostenfreie Parkplätze direkt am Haus. Für Fahrräder gibt es nur einen überdachten Stellplatz 30 Meter vom Gebäude entfernt. Dort wären auch Steckdosen fürs Aufladen, aber die Bikes sind von den Büros aus nicht zu sehen (bzw. nur von den wenigen an der Stirnseite). Seit einem Reifenstecher-Vorfall stelle ich mein Rad im abschließbaren Unterstand für die Mülltonnen ab, der ursprünglich eigentlich für die Fahrräder vorgesehen war (aber die Mülltonnen waren wichtiger). Im Keller wäre eine Dusche, aber keine Ahnung, ob die je genutzt wurde. Auf die Legionellen daraus verzichte ich also lieber. Zum Umziehen ab in die Toilette, Trockenräume Fehlanzeige, Aufladen nicht verboten (wahrscheinlich erst, wenn es bemerkt würde, also lass ich es einfach bleiben) und Bikeleasing wurde abgelehnt mit einer lustigen Begründung (weil der Arbeitnehmer nämlich später mal weniger Rente bekommt, wenn jetzt das Gehalt niedriger ist – was zwar richtig ist, aber nur minimale Auswirkungen hat). Ich habe jetzt den Personalrat auf das Thema angesetzt, aber selbst wollte ich nicht länger warten und habe mir mein E-Bike selbst gekauft.

  12. Wir haben eine Fahrradbox mit Zugangskarte. Leider schließt diese nicht immer ordentlich und ist an gut Wetter Tagen bereits um 6:30 Uhr überfüllt. Ladegerät teile ich mit meinem Chef, somit ist mir das Laden möglich. Da ich Fertigungsnah arbeite, habe ich einen Spind und Duschmöglichkeit. Weiß aber nicht, wie das für normale Angestellte aussieht. Wenn meine Klamotten nass sind, hänge ich sie neben meinen Platz über die Heizung. Demnächst soll sogar Jobrad kommen. Da wir kaum Autoparkplätze haben und das Wohngebiet belasten, versucht unser Arbeitgeber mehr Anreiz fürs Radfahren zu schaffen.

    1. Mein Arbeitgeber ist ein mittelständiges Industrieunternehmen mit ca. 400 Angestellten und eigenem Gelände. Hier gibt es überdachte und sichere Stellplätze. Das Laden ist leider nicht gestattet. Für die Mittarbeiter gibt es wasch und Duschräume samt Spinde. Echt gut. Im Nebenraum meines Büros kann man triefende Klamotten aufhängen. Zudem gibt es Bike Leasing. Alles zusammen würde ich meinen Arbeitgeber als fahrradfreundlich bezeichnen.

  13. Hallo zusammen.
    Die Kommentare spiegeln leider nur zu gut wieder das das Rad in der breiten Masse einfach noch nicht als Fortbewegungszeug akzeptiert ist.
    Aber nun zu uns. Wir sind zwar ein mittelständiges Unternehmen welches sich Ökologie auf die Fahnen geschrieben hat, aber beim Thema Fahrrad und pendeln da hakt es doch hier und da.
    Bis auf zwei MA nutzen alle mehr oder weniger offiziell die Monteursfahrzeuge zum pendeln, ist ja bequem. Auch gibt es hin und wieder blöde Kommentare zum Thema Fahrrad und die üblichen Ausreden wieso man keine 3km mit dem Fahrrad fahren könne, aber die Wille Seitens des AG ist vorhanden.
    Unsere Firma bietet nach langen Diskussionen Businessbike an, es gibt sogar einen relativ großen Teil dazu. Abstellen können wir unsere Räder im Lager, zumindest haben wir einen Platz gefunden der relativ sicher ist vor dem täglichen Lagerverkehr. Auch eine Steckdose zum laden ist da vorhanden. Einen Umkleideraum haben wir so oder so, mit Spinden und einer Dusche. Das passt also. Ergo ist mit Akzeptanz schon viel getan.
    Auch wenn ein Unternehmen nicht aktiv das Rad bewirbt, so kann man doch ein wenig aufeinander zugehen und ein Fahrrad in einer Ecke wo es keinen stört oder ein paar Klamotten die irgendwo uneinsehbar zum trocknen hängen, einfach mal hinnehmen. Das größte Problem ist einfach noch immer in den Köpfen.
    Wie gesagt, auch wenn ich mir mehr Kollegen auf dem Rad wünschen würde (es würde ihnen nicht schaden), es gibt Businessbike, die Räder stehen trocken und sicher, Klamotten kann ich lagern und eine Dusche gibt es auch. Ich bin zufrieden!
    Grüße, Stefan

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  14. Ich habe das große Glück, seit Juni 2020 ein Jobrad zu fahren.
    Ich hatte meinen Chefs davon erzählt und sie waren sofort begeistert und meinten Mensch, das ist doch genau das richtige für dich!!
    Ich arbeite in einem Restaurant, dass ich in einer umgebauten Scheune eines Bauernhofes befindet.
    Das Rad kann ich in der alten Scheune trocken und verschlossen abstellen
    Duschen für das Personal gibt es zwar nicht, aber Umkleidekabinen.

  15. Meine Firma (mittelständisches Industrieunternehmen mit ein paar hundert Angestellten am Ort) ist schon seit Jahren fahrradfreundlich aufgestellt. Vor zwei Jahren sind wir in ein neues Gebäude mit Tiefgarage umgezogen, in dem es auch Fahrrad-Abstellplätze mit vernünftigen Bügeln gibt. Also trocken und geschützt.
    Es gibt sehr großzügige Duschräume mit Spinden, wie in einem modernen Schwimmbad. Dazu noch extra einen Trockenraum.

    Die Firma hat vor ein paar Jahren eine Kooperation mit BusinessBike begonnen, was von der Belegschaft gut angenommen wurde. Zumindest in der schönen Jahreszeit wird fleißig Pedelec und Fahrrad gefahren.

    Im Sommer wurde jetzt schon mehrfach ein “Wettbewerb” initiiert, mit dem Ziel viele Kilometer zu pendeln, entweder per Fahrrad, Pedelec, zu Fuß oder mit anderen Mikromobilen.

    Das Einzige, was nicht offiziell erlaubt ist, ist das Laden der Akkus. Allerdings wurde das vom BR auch nicht weiterverfolgt, weil nur für die wenigsten relevant – Pedelec-Akkus sollten bei den allermeisten Distanzen hin und zurück durchhalten. Und außer mir fährt niemand ein S-Pedelec.

  16. Bei mir ist es ganz gut gelöst, Abstellen kann ich das Fahrrad in der Tiefgarage, wo ein eigener Parkplatz für die Räder reserviert wurde. Umziehen auf der Toilette und im Büro genug Platz zum aufhängen von nassen Klamotten. Auch den Akku kann ich problemlos im Büro laden.
    Ansonsten gibt es leider keine Anreize vom Arbeitgeber

  17. Moin,
    als ich angefangen habe mit dem Rad zu pendeln, gab es noch überdachte Radständer zum abstellen und anschließen, vor 1,5 Jahren sind wir umgezogen, seitdem sind es 5 Bügel im Freien zum Räder anschließen. Immerhin bekomme ich als “früher Vogel” immer noch einen Platz, ab 7:30 wirds dann eng…
    Umkleiden und Duschen gibt es nicht, ich fahre morgens halt so dass ich es nicht brauche und fahre in Bürokleidung.
    Da ich sonst keine Möglichkeit gehabt hätte mit dem Rad (S-Ped) zu pendeln, habe ich die offizielle Erlaubnis bekommen, meinen Akku auf Arbeit zu laden, im Gegenzug nutze ich mein Rad auch für Dienstfahrten, win-win!
    Möglichkeiten für Job-rad waren mal im Gespräch, allerdings nicht für S-Ped,
    habe das dann nicht weiter verfolgt.

    Ich hätte gerne eine überdachte Unterstellmöglichkeit mit Steckdose in Reichweite,
    haha, Steckdosen in einem denkmalgeschützten Gebäude sind ja ein eigenes Thema…

  18. Ich merke schon, ich bin verwöhnt.
    Bei meinem Arbeitgeber gibt es ausreichend Fahrradständer in der Tiefgarage.
    Wir haben Umkleiden mit Spinden und Duschen, alles was nötig ist.
    Jobrad gibt es auch, aber leider nicht für S-Peds, daher für mich uninteressant (obwohl, so ein Velomobil wäre damit auch möglich…).
    Es gab in der Vergangenheit auch eine Radsportgruppe, außerdem Teams beim Stadtradeln.
    Mir fällt da jetzt nicht viel ein, wie es noch besser sein könnte, ggf. eine kleine Werkstattecke wäre nicht schlecht, hätte ich auch schon 1-2x brauchen können. Vielleicht rege ich sowas mal an.

  19. Mein Arbeitgeber ist ein mittelständisches Industrieunternehmen mit Standort im Vorstadt-Mischgebiet. Platz für Fahrrad-Stellplätze gäbe es genug, außer ein paar Felgenbiegern ohne Überdachung sind aber leider kaum welche vorhanden. Ebenfalls gibt es bisher leider keine Möglichkeit zum Laden von Akkus (als Büromitarbeiter kann man dies zwar notfalls “inoffiziell” tun & es stört sich auch niemand daran, aber die Kollegen aus den Produktionsabteilungen schauen in die Röhre ).
    Saubere Duschen und geräumige Umkleidemöglichkeiten mit Schließfächern bestehen in ausreichender Menge (Fertigungsbetrieb!), ein Jobrad-Angebot wurde 2021 zwischen Betriebsrat & Personalabteilung diskutiert, dann aber leider abgelehnt (“zu aufwändig”…) – obwohl geügend Interesse bestand. Schade.
    Alles in allem Jammern auf mittlerem Niveau mit Luft nach oben.

  20. Wir haben die Möglichkeit mit den Fahrrädern in die Firmeneigene Tiefgarage zu fahren und dort in einem separaten Bereich abzustellen. Sollte jemand verschwitzt ankommen kann er sich gerne frisch machen in einer von mehreren Duschen die extra für Radler oder Jogger geschaffen wurden.
    Wir haben die Möglichkeit uns über JobRad ein Rad zu leasen was vor ca. 6 Monaten eingeführt wurde.
    Selbst unser Vorstandsvorsitzender kommt fast täglich mit dem Fahrrad ins Büro. Ich würde schon sagen das unser Unternehmen Fahrrad freundlich ist.

  21. 2015 hatte ich meinem Chef Jobrad ans Herz gelegt, was wir dann auch 3 Jahre lang hatten. Durch Steuerliche Veränderungen wurde das dann leider eingestampft.
    Seit letztem Jahr hat mein Arbeitgeber nun Business Bike angeboten, für Fahrräder bis 5000,-€ , leider nicht für S-Pedelecs☹️
    Des Weiteren haben wir eine eigentlich eine große Fahrradgarage, welche aktuell zur Hälfte nur genutzt werden kann, da die andere Hälfte als Lagerfläche benutzt wird.
    In der Garage haben wir für Ebikes 6 Steckdosen.
    Ein Nachteil ist auch das die Fahrradgarage ganz am Firmenende steht und nicht in der Nähe vom Eingang ist, man muss schon etwas mehr Zeit einplanen um zurück zu laufen.
    Die Umkleidekabine ist mittlerweile schon etwas zu klein geworden…
    Im ganzen gesehen, ist mein Arbeitgeber schon Fahrradfreundlich…

  22. Wir (Behörde) haben einen überdachten Käfig mit Bügeln für Fahrräder, der jetzt im Winter auch nicht zu voll ist. Engpässe bestehen im Sommer. Theoretisch stehen auch Spinde und eine Dusche zur Verfügung, sogar ein Wäscheständer zum Aufhängen. Der ist leider immer voll, und die Spinde sind so klein dass man nur stopfen kann. Also doch das Büro, in dem zum Glück etwas Platz ist.
    Laden wäre sicher nicht erlaubt wenn man früge, aber wer nicht fragt kommt hin und zurück (S-Ped, 1 Strecke ca. 35 km).
    Gerade ist man in Verhandlungen mit Jobrad o.ä., und es gibt diverse aktive Radler die auch beim Stadtradeln dabei sind.
    In Summe ok, aber wenn man sich im
    Vergleich den Autoparkplatz ansieht ist da noch seeeehr viel Luft nach oben.

  23. Mein Arbeitgeber bietet Fahrradstellplätze mit Zugangskontrolle; Teilweise überdacht. Die Stellplätze sind im Gegensatz zu den Autoparkplätzen direkt auf dem Werksgelände. Dusche und Spind kann ich ebenfalls nutzen. Weitere Anreize gibt es leider nicht. Am meisten vermisse ich die Möglichkeit den Akku zu laden.

  24. Mein Rad steht an das Ärzteschild gekettet und ist der Witterung leider ziemlich ausgesetzt…. Der Fahrradständer der Apotheke in der ich arbeite ist ein Speichenmörder 🙁 , hier ist mir auch platztechnisch noch nichts Besseres untergekommen, ansonsten hätte ich mit einem Antrag auf Verbesserung bestimmt Erfolg.
    Dafür gibt es (naturgemäß wegen Notdienst) ein relativ großes Bad. Hier kann ich mich gut umziehen, die Klamotten lagern und wenn nötig auch duschen.
    Jobrad wurde auf meinen Antrag hin im Frühjahr letzten Jahres zügig eingeführt, ich wurde zur Beauftragten gemacht und es gibt einen Zuschuss der Ersparnis an Lohnnebenkosten entsprechend.
    So komme seitdem nicht mehr ich alleine (konsequent) mit dem Rad, sondern immerhin zwei Kolleginen nutzen ihr Jobrad zumindest hin und wieder auch zum Pendeln.
    Die diverse Elektronik (Dashcam, Hövding) dürfen wir in der Apotheke laden, Akku bestimmt auch, aber das Ladegerät liegt meist zu Hause.

  25. Bei uns gibt es ausreichend Fahrradstellplätze, die überdacht und kameraüberwacht sind. Die Bikes können an Anlehnbügeln abgestellt und gesichert werden.
    Duschen, ausreichend Kleiderspinde sind vorhanden. Sollten morgens die Duschen alle belegt sein, überbrücke ich die Wartezeit gerne mit Krafttraining im angrenzenden Fitnessraum.
    Jobrad wird natürlich auch angeboten…

  26. Ich bin ja nun schon 6 Jahre in Pension; als ich noch im Dienst war (Bundesbehörde mit über 60.000 Mitarbeitern bundesweit) war ein Pedelec für mich (leider) noch kein Thema, denn je nach wechselnder Dienststelle wäre meine Pendelstrecke zwischen 30 und 42 km (einfach) und mit reichlich Höhenmeter versehen gewesen. Trotzdem bin ich ab und zu im Sommer wenn die Tage lang genug waren mit dem Bio-Bike gependelt, denn im 3-Schicht-Rhytmus waren die Fahrzeiten auch vor 06 bzw. nach 20 Uhr, mit heutigen Beleuchtungssystemen auch kein Thema.
    Auf jeden Fall konnte ich meine Räder im Flur (nachts, Wochenende) oder im Keller (alles Video-überwacht, durch mich selber) abstellen und hätte Akkus laden können; wohl nicht offiziell, aber niemand hätte was gesagt. Auch hatten wir Duschen und eigene Spinde. Ob mittlerweile Jobrad o.ä. angeboten wird weiß ich nicht, aber bei einer unflexiblen Bundesbehörde bin ich da eher skeptisch.
    Auf jeden Fall würde ich heute mit einem Pedelec viel öfter pendeln, nicht gerade vor der frühen Frühschicht (04:30), aber Spät- und Nachtschicht baten und böten sich an.

  27. Vielen Dank für euren Input! Unter allen Frostpendlern, die bisher kommentiert haben, werden wir wieder zwei unserer Goodie-Bags verlosen.

    Natürlich könnt ihr trotzdem weiterhin eure Erfahrungen zum Thema teilen.

  28. Es ist zwar nicht mehr aktuell, aber ich möchte trotzdem von meinem Radfreundlichen Arbeitgeber berichten. Wir können Räder leasen. Leider keine S-Pedelecs, aber so habe ich mein MTB über die Firma geleast und das S gekauft. Da wir ein Produktionsbetrieb sind, sind auch Duschen vorhanden und ich habe einen Spind. Dazu darf ich auch noch meinen Akku im Büro nachladen. 50km hin und zurück schafft das S nicht mit einer Ladung. Die Räder stehen in einem Abgeschlossenen Käfig unter Dächern.
    Alles ziemlich genial. Leider durfte ich durch Covid lange nicht ins Büro, da die Fertigung absoluten Vorrang hat.
    Aber langsam gehts wieder los 🙂

  29. Auch wenn die Aktionswoche schon lange vorbei ist, hier mein fahrradfreundlicher Arbeitgeber:
    Im Mai 2020 ein neues Bürogebäude bezogen in dem wir Hauptmieter sind, dort gibt es Duschen, einen abgeschlossenen Fahrradraum in der Tiefgarage und ein Jobrad Angebot für maximal 1 Rad (inklusive S-Ped) bis max. 5.000€. Die Betragsgrenze wird aber auf Nachfrage durchaus angehoben.

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