FP21 – Themenwochen #3: Tierische Begegnungen

In den vergangenen Themenwochen drehte sich alles um die Beleuchtung und das nächste Thema schließt sich nahtlos an!

Mit der Dämmerung steigen auch die Chancen, auf der Fahrt von Begegnungen mit der Fauna überrascht zu werden. Die Bandbreite der Erfahrungen hierbei ist enorm: Vom spektakulären Luftkampf der Krähe mit dem Greifvogel bis zum Reh, welches unvermittelt aus dem Unterholz auf die Fahrbahn springt – unterm Strich kann man sagen, dass man auf dem Sattel eines Fahrrades einen weitaus intensiveren Kontakt zur Natur hat als aus dem Auto heraus.

Bevor wir also in die Themenwochen-Ruhepause um die Feiertage gehen, nochmal etwas fürs Herz – sowohl erweichender als auch schweißtreibender Art und Weise. Wir suchen…

Tierische Begegnungen – von “atemberaubend” bis “brandgefährlich”

Welche besonderen Begegnungen und Beobachtungen bezüglich der Tierwelt habt ihr auf euren Pendelfahrten schon erleben dürfen?

Natürlich sollen unsere Stadtpendler hierbei nicht außen vor bleiben. Die Urbanisierung der Wildtiere hat längst begonnen und bestimmt gibt es schon den ein oder anderen Frostpendler, dessen Gepäckträgertasche von einer Horde Waschbären geplündert wurde 🙂

Natürlich darf Tobi zunächst wieder sein Seemannsgarn spinnen:

Meine Pendelstrecke besteht zu 90% aus Überlandfahrt. Natürlich bekommt man hier ganzjährig viel von der Tierwelt mit. Mein mit Abstand beeindruckendstes Erlebnis hatte ich vor ca einem Jahr im Herbst, als mir auf dem Heimweg abends ein stattlicher Hirsch mit seinen Damen auf freier Flur entgegen kam:

Das war natürlich ein atemberaubender Anblick. Allerdings gibt es auch immer wieder Situationen, in denen das Gefahrenpotenzial einer Tierbegegnung überwiegt. Dies geschieht meist auf den 2 km meines Arbeitsweges, der auf einer alten, niederfrequentierten Waldstraße verläuft. Hier ist mir eines Abends schon ein Reh um Haaresbreite in mein Rad gesprungen. Tatsächlich habe ich den Kopf noch mit meinem Schienbein gestreift – ich denke, wir hatten beide unglaubliches Glück.

Ein Faktor, der hierbei für die Wildtiere ein überraschendes Element darstellt, ist die vergleichsweise Lautlosigkeit eines S-Pedelecs. Deshalb habe ich an meinem Lenker eine kleine Kuhglocke montiert, welche ich auf den brisanten Streckenabschnitten stetig vor sich hin bimmeln lasse:

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Abgesehen von wenigen, brenzligen Situationen wurde ich (vielleicht auch durch die kleine Glocke) von schlimmeren Kontakten bisher verschont. Die positiven Erlebnisse überwiegen auf jeden Fall eindeutig: Von den angesprochenen “dog fights” zwischen diversen Vogelarten, Wettsprints mit Feldhasen oder der einen, unfassbar gigantischen Libelle, welche sich als blinder Passagier für einige Kilometer auf meine Hose gesetzt hatte (ich wäre fast in den Graben gefahren, als ich sie bemerkte!) sind die meisten Erlebnisse eher zum Schmunzeln.

Und einer Wildschweinrotte bin ich bis dato auch noch nicht begegnet. toi, toi, toi!

Nun seid ihr wieder dran – Was waren eure spektakulärsten Begegnungen mit der Tierwelt auf euren Fahrten?
Gab es brenzlige Situationen und gar Unfälle? Und was tut ihr, um unliebsame Begegnungen mit Wildtieren auf eurem Weg zu vermeiden?
Schreibt es hier unten in die Kommentare!

Unter allen Frostpendlern, die von ihren Erfahrungen berichten, verlosen wir nach Abschluss der Themenwochen (Mitte Dezember) wieder zwei unserer Goodie-Bags! Und auch für die Hauptverlosung am Ende der Saison ist euer Input nötig.

30 Kommentare

  1. Da meine Pendelstrecke nur aus Hauptstraße, Äcker und Dörfer besteht, halten sich Tierbegegnungen (leider) sehr in Grenzen.
    Hunde, Raben (bzw auch andere Vögel) und einmal 2 Hasen, die erschrocken über einen Acker flüchteten.

  2. Tja, leider habe ich in den letzten Jahren 2 Hasen überfahren. Keine Chance zu reagieren, wenn die direkt vors Rad laufen. Abgesehen von der Sturzgefahr hat es mir jedesmal in der Seele wehgetan.
    Abgesehen davon tauchen am Rhein immer wieder mal Rehe, Füchse, Marder auf. Aber die haben bisher Abstand gehalten (mindestens 1,5m).

  3. Unter Tag hatte Ich bisher eigentlich fast nur Kontakt mit Katzen, die zwar meist wissen in welche Richtung sie flüchten müssen, aber eben auch nicht immer. ^^

    In der Dämmerung/Nachts habe Ich die meisten tierischen Bekanntschaften gemacht. Da gilt aber wie auch beim Auto:
    Wenn etwas an der Seite des Weges glitzert, dann sieht man meist ein Augenpaar von irgendeinem Tier. Also langsam!

  4. Auch ich bin eher städtisch unterwegs und treffer daher meist ‘nur’ auf diverse Kaninchen. Bisher konnte ich -manchmal knapp- Kollisionen durch ständige Bremsbereitschaft verhindern. Die Drossel die neulich morgends nicht mit meiner Schnelligkeit gerechnet hat und mir direkt vors Rad flog ist mit dem Leben davongekommen 😉
    Einmal Samstags früh hat ein Fuchs vor mir den Radweg gequert und mir Morgenmuffel ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Das schaffen einige Eichhörnchen öfter…. wegen solcher Begegnungen und dem Konzert der Vögel liebe ich mein mdRzA!

  5. Mir sind auf Wald- und Feldwege schon diverse Wildtiere begegnet: Hasen, Rehe, Hirsche, Wildschweine, Füchse, Wiesel, einige Tag- und Nacht-Raubvögel, aber immer in ausreichendem Abstand. Nur bei ausgebüxten Ziegen mußte ich mal eine Vollbremsung hinlegen, um eine Kollision zu verhindern. Und dann war da noch ein nicht angeleitet Hund, der mir über einen Kilometer hinterher hetzte; ob sein Frauchen ihn wieder gesehen hat!? Gut, dass ich elektrische Unterstützung hatte!

    1. “angeleitet” Hund; da hat mir wieder die Autokorrektur einen Streich gespielt! Nicht “angeleinter” Hund… hatte ich geschrieben!
      Ach ja: am Treidelfahrt der Saar hat mir mal eine Barrenringelnatter flink den Weg gekreuzt; um das Tier nicht zu verletzen habe ich so eine abrupte Lenkbewegung machen müssen, dass ich mich überschlagen habe! Dank Helm war mir nur eine Minute etwas schwummerig! Da war ich allerdings mit einem Rennrad unterwegs.

  6. Ich bin ganzjährig zwischen 22.00 Uhr und 23.00 Uhr zur Arbeit sowie zwischen 06.00 Uhr und 07.00 Uhr auf dem Rückweg unterwegs. Das ist auch die “Rush-Hour” der wilden Tiere. Bin schon Rehen, Hasen, Katzen, Füchsen, einem Dachs und unzähligen kleinen Tieren auf meiner überwiegend Überlandpendelstrecke begegnet. Die Abstände waren schon mal klein aber Kollisionen hatte ich bis jetzt zum Glück keine. Die Tiere laufen immer vor mir weg (ob das an mir liegt ?)
    Ich habe keine Tierabwehrsprays dabei und bin sonst auch unbewaffnet.
    Interessant könnte eine Begegnung mit dem Wolf oder einer Rotte Wildschweine werden.

  7. Ich hatte auch schon Begegnungen mit Rehe , welche urplötzlich aus dem Gebüsch kamen.
    Bin da aber auch durch einen Wald gefahren.
    Seid der Begegnung fahre ich doch lieber auf Straßen, aber immer schön abseits von viel Verkehr.

  8. Ich fahre morgens ca. ein drittel / die Hälfte meines Weges durch den Wald, da begegnet man vielerlei Getier. Da springt mal ne Maus auf den Weg und rennt im Schein des Fahrradlichtes den Weg entlang oder ein Eichhorn kletter am Baum hoch. Auch Hasen springen vor mir auf den Weg, um einige Meter später wieder im Dickicht zu verschwinden. Reh sind auch nicht ungewöhnlich.
    Einmal hörte ich neben mir ein Geräusch im Unterholz und als ich mich noch mal umdrehte stand ein Fuchs auf dem Weg und schaute mir nach.
    Am beängstigend waren die Wildschweine. Ich hörte schon etwas im Unterholz knacken ohne zu wissen was es ist. Dann huschte etwas Großes Dunkles über den Weg und etwas kleineres hinterher. Wie ich so realisierte was das gerade war huschte auch noch ein Drittes über den Weg. Ich habe sofort angehalten, um ihnen nicht in die Quere zu kommen und ich stand auch noch eine Weile um wirklich sicher zu gehen, dass alle durch sind. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass Wildschweinrotten um einiges größer sein können. Aber bei dieser Begegnung blieb es bei den dreien. Ich war sehr froh, dass ich nicht besonders interessant für sie war.
    Eine weitere schöne Begegnung war mit Igor, einen Babyigel. Er lag mitten auf dem Weg, schien nicht sehr fit und noch sehr klein, ohne Mutter unterwegs und auf Hilfe angewisen, weshalb er kurzerhand in den Fahrradhelm kam und wir zusammen zur Igel-Auffangstationen tingelten.
    Dort bestätigte man uns, dass er so nicht allein über den Winter gekommen wäre, aber die Hilfe durchaus rechtzeitig kam. Später erkundigten wir uns noch mals nach ihm (oder ihr), da hatte er bereits etwas gefressen . Er wird in der Igelauffangstation überwintern und nächstes Jahr darf er dann wie unter seines Gleichen in freie Wildbahn <3

    Zur Tierabwehr habe ich nichts dabei. Wenn nötig wird die Geschwindigkeit reduziert, die bergauf bei mir eh nicht so hoch ist. Ich versuche immer, Abstand zu den Tieren zu halten um sie nicht zu erschrecken. Ich mag es nicht, wenn sie erschrocken die Flucht ergreifen, aber das lässt sich manchmal nicht vermeiden …

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  9. Ein Fuchs und ein paar Mäuse sind mir dieses Jahr auch schon begegnet, vor kurzem hat dann auch ein Reh meinen Weg gekreuzt. Zum Glück gab es keine Kollision, auch wenn es mit dem überholenden Transporter ziemlich eng aussah. Danach ist man auf jeden Fall wach. So ähnlich wie die Geschichte mit dem Ninja-Jogger, aber das ist eine andere Kategorie…

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  10. Hi, also meine Pendelstrecke ist am schönen Main Donau Kanal. Tiere die mir Respekt einflößen gibt es nicht so viele, außer eine Herde Wildgänse, die nicht willens sind, davon zu kommen, wenn ein Radfahrer kommt… Raben fliegen wenigstens davon, die gibt es da auch in großer Anzahl.

  11. Auf meinem Arbeitsweg, je nach Route, begegnen mir auch allerlei Mitbewohner dieser Erde.
    Auf dem direkten Weg durch den Wald sind täglich Rehe, Hasen und das eine oder andere kleine Getier dabei.
    Wenn man umsichtig fäht und bei größeren Gruppen, Rotten oder Tierfamilien sich etwas zurück hält und nicht unbedingt am Limit durch den Wald prügeln muss, dann kömmt man eigentlich ganz gut miteinander aus.
    Oft sieht man sie ganz gut, ganz nah. Aber manchmal riecht man sie nur oder hört ein rascheln oder Rufe durch den Wald. Einfach nur schön!
    Ein mal allerdings, ich sah es von weitem schon liegen, ein verletztes Rehjunges auf dem Feldweg.
    Ein zwei Telefonate mit sachkundigen Menschen und Vereinen, dann etwas kümmern und pflegen… und irgendwann konnte es dann wieder selbst und auf eigenen Beinen in die Freiheit entlassen werden.
    Und ich bin mir sicher, noch heute sehe ich es, es lächelt mich an, wir grüßen uns kurz und gehen dann normal unseren weg weiter…. 😉
    Ich bin mir sicher das ist eine Verbindung in alle Ewigkeit zwischen uns.

    Tiere sind keine Bedrohung für uns, wir sollten ihnen ebenso mit Respekt und Rücksicht begegnen, dann klappt alles! Immerhin fahren wir durch ihr Wohnzimmer!

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  12. Mein Arbeitsweg führt zum großen Teil “über Land” und circa zur Hälfte durch Wald und am Waldrand entlang. Von Hase, Fasan, Rebhuhn, Reh, Hirsch über Fuchs und Dachs war schon ziemlich alles an heimischen Säugern & Federvieh dabei. Teilweise haben wir uns sprichwörtlich im letzten Moment entdeckt so dass Kollisionen mit den oben genannten Wald- & Flurbewohnern bisher vermieden werden konnten. Die Wildsau mit Frischling, die eines schönes Morgens um halb 6 auf dem Treidelweg 50m vor mir stand, hat zum bisher deutlichsten Adrenalinausstoß geführt – zum Glück gab die Klügere nach und Bache samt Nachwuchs verdünnisierten sich im Wald als sie mich bemerkten…
    Richtig eng wurde es für die kaum erkennbare Kreuzotter, die sich eines schönen Sommer-Nachmittags auf einem sonnigen Abschnitt der “Forst-Autobahn” am Jägersee auftankte. Sie war leider nicht so geistesgegenwärtig und bemerkte mich nicht rechtzeitig. Auch ich entdeckte sie bei ca. 30km/h erst in “letzter Sekunde”. Zu ihrem Glück war ich an diesem Tag mit dem bio bike unterwegs und schaffte es noch, sie zu überspringen – mit dem 26kg schweren S-Pedelec wäre das mit Sicherheit nicht gelungen! Das hübsche Tier kam mit einem Schrecken davon und konnte ihr Sonnenbad hoffentlich anschließend an sichererem Ort geruhsam fortsetzen!

  13. Da ich überwiegend recht städtisch auf meinem Pendelweg unterwegs bin, sehe ich meist nur Eichhörnchen, Vögel und Rehe. Das Highlight dieses Sommers war da schon ein Fuchs mit zwei Jungen die nur 10 Meter vor mir den Radweg kreuzten. Was ich nicht so brauche, sind Ratten, die auch mal fast vorm Rad her huschen. Bisher zum Glück noch keine Kollisionen.

  14. Also gefährliche Begegnungen hatte ich bisher noch nicht.
    Hasen, Kaninchen und Katzen begegne ich ziemlich häufig.
    Auf dem Land auf den Wirtschaftswegen (bzw etwas abseits davon) sieht man auch schon mal des öfteren Rehe.
    Aber nur von weitem, wie man eventuell ansatzweise auf dem Foto erkennen kann.
    Nachts ist es da schon interessanter, rechts und links des Radweges immer wieder mal Igel, Füchse, Marder auch schon mal Ratten und einmal sogar ein Dachs

    Rindviecher natürlich auch, auf der Wiese und manchmal auch auf der Straße unterwegs

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  15. Also auf dem täglichen Arbeitsweg sind höchstens ein paar Feldmäuse zu (Radweg an der Landstraße, der Rest ist städtisch)- Highlight war allerdings ein kleines dunkles Bällchen an einem schlecht belichteten Zebrastreifen, der sich als Igel entpuppte.

    Für einen ordentlichen Schreckmoment sorgte bei einer Tour ein 50kg Hund (Listenhund?), der, als wir an seinem Grundstück vorbei abbogen, kapierte, dass das Tor offenstand und uns verfolgte…durch ein lautes “SITZ!” brach er dann einen Meter vor meinem Bein die Verfolgung ab, aber da war einem dann schon mal kurz flatterig… o_O

  16. Auf eine Begegnung mit einem Wolf würde ich mich freuen, ich fürchte mich wesentlich mehr vor niedlichen Rehen. Denen bin ich schon oft begegnet, und bisher ging es immer gut. Aber sie flüchten eben gerne mal unkontrolliert in die falsche Richtung, also über den Weg den ich gerade entlang radle. Im gefährdesten Waldgebiet fahre ich deshalb auch nicht mehr mit 60 km/h den Weg runter und versuche links und rechts Bewegungen wahrzunehmen.

    Ansonsten hatte ich bisher nur Begegnungen mit (nicht wilden) Pferden, mit denen ich gut umgehen konnte, und mit Hunden, die meist entweder gut erzogen waren oder an der Leine ihrer Besitzer zerrten. Nur einmal ist mir ein kleines Rudel hinterher gerannt, das fande ich weniger lustig.

    Eines Morgens hatte ich beinahe eine Kollision mit einem Mäusebussard. Da waren wir beide wohl sehr erschrocken. Aber irgendwie auch toll, so ein mächtiger Flügelschlag ganz in deiner Nähe :).

  17. Da ich ländlich wohne und auch nur in eine Kleinstadt fahre, sind tierische Begegnungen normalität.
    Jeden Morgen werde ich ein Stück von einem Mäusebussard begleitet, sobald ich an “seinem Baum” vorbeikomme, fliegt er los, gut 200 Meter die Straße entlang und dreht dann wieder zurück zu seinem Baum. Ich liebe diese Tiere einfach 🙂

    Spaziergänger mit Hunden habe ich auch jeden morgen auf den Wirtschaftswegen. Ist auch fast nie ein Problem, Tempo kurz drosseln und meist wird man schon von weitem gesehen. Ein Paar hat leider seine 4-Beiner nicht wirklich im Blick wenn sie ohne Leine laufen, da kam es schon öfter vor dass die Tiere auf dem Radweg warten während die Halter schon einige Hundert! Meter weiter vorn laufen – das Klingeln hören sie dann nicht mehr. Da musste ich leider schon einige male auch mehrere Minuten warten bis ich weiterkam (einfach vorbeifahren mache ich nicht).

    Rehe und Füchse sehe ich Regelmäßig, habe mir angewöhnt über das Handy einfach Musik abspielen zu lassen sobald es dämmert, so bemerken mich die Wildtiere frühzeitig und eine Gefährliche Begegnung hatte ich dadurch noch nicht, auch kein Plötzliches “auf die Straße springen”.

    Einmal hatte ich im Wald eine Wildschweinrotte. Jungtiere die den Weg überquerten – als ich da um die Kurve kam waren diese Tiere genauso erschrocken wie ich. Habe angehalten und direkt umgedreht um einige Meter wieder zurück zu fahren, so eine Begegnung brauche ich tatsächlich nicht noch einmal.

  18. Unser Haus ist von Wald um geben. Deshalb sind die Begegnungen mit Wildtieren immer auf den ersten oder letzten 300m meines Arbeitsweges.
    Mein krassestes Erlebnis hatte ich schon bevor ich im Sattel saß. Ich ging aus der Haustür auf die dunkle Straße und in dem Moment als die Tür hinter mir ins Schloss schlägt bemerke ich, dass ich in mitten einer Rotte Wildschweine stehe. Die hatte sich beim zuschlagen der Tür erschrocken und preschte wie ein D-Zug…zum Glück in den Wald. Sonst kennt man die meisten Tiere und weiß ungefähr wann sie sich wo aufhalten. Trotzdem kommt es regelmäßig zum Wildwechsel und man schaut halt schon genau auf den Wald.

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  19. Mein Pendelweg ist quer durch die Stadt, daher nur, bisher ungefährliche, Sichtungen von Eichhörnchen, die immer mal wieder am Wegesrand rumspringen. Gefährlichen Tierbegegnungen hatte ich bisher nur mit Hunden und ihren Besitzern (Leinen queer über den Weg gespannt u.ä.)

  20. Ich fahre Großstadt und Land, und auch ich habe im Wald mein kleines Glöckchen aktiv, damit sich niemand erschreckt. Bisher waren die knappen Situationen aber nur Vögel in der Dämmerung, die plötzlich aus der Böschung flattern. Da hilf das Glöckchen nichts, da geht es dann halt langsamer.
    Wir haben hier eine Menge großer Zugvögel, das ist immer beeindruckend wenn sie kommen und gehen (und sich im Dunkeln unterhalten 😉 ).

  21. Ich bin hauptsächlich in der Großstadt unterwegs, da sind Tauben und Krähen allgegenwärtig. Die Krähen fliegen recht früh weg. Die Tauben so spät, dass ich die schon gestreift hab (ohne Schaden für uns beide). Wirklich gefährlich sind da eher die zweibeinigen Säugetiere, die bei Rotlicht über die Einbahn-Straße gehen ohne von links kommende Radfahrer zu beachten. Da bin ich im letzten Monat bereits zweimal wg. Vollbremsung über den Lenker mit Kopfstand abgestiegen – mit Glück dabei nur blaue Flecken davongetragen 🙁

  22. Gefährliche Begegnungen hatte ich bislang keine. Die Rehe, Kaninchen und Mäuse, die ich morgens treffe, laufen immer ganz schnell weg. Einmal ist mir eine Amsel vor die Brust geflogen, hat sich aber schnell erholt und ist weiter geflogen. Mein blauer Fleck war nach wenigen Tagen wieder verschwunden. Aktuell sind abends die Begegnungen risikoreicher. Viele der gut beleuchteten Hunde haben unbeleuchtete Menschen im Schlepptau. Da hatte ich schon einige Beihnah-Zusammenstöße, weil ich diejenigen erst spät bemerkte (hab ja die Augen auf dem Hund), oder diese plötzlich von der Seite auf den Weg getreten sind. Vielleicht sollte ich mir doch noch diese kleine Kuhglocke zulegen.

  23. Vielen Dank für eure Kommentare! Unter allen bisherigen Kommentatoren werden wir wieder zwei unserer Goodie-Bags verlosen.

    Natürlich könnt ihr gerne trotzdem weiterhin eure Erfahrungen hier teilen.

    Bis Mitte Januar geht unsere Themenwochen-Reihe nun in eine Feiertagspause! Jedoch laden wir euch herzlich ein, in der Zwischenzeit an unserer Feiertags-Haiku-Challenge teilzunehmen.

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