FP21 – Themenwochen #2: Sehen und gesehen werden

Die ersten Themenwochen sind vorbeiund in der zweiten Novemberhälfte wollen wir uns einem weiteren big player im Thema “Radfahren im Winter” widmen.

Spätestens ende Oktober mit der Zeitumstellung ist es den meisten “nine to five”-Pendlern klar: wer im Dunkeln zur Arbeit oder nach Hause fährt, braucht eine potente Lichtanlage, um sich im Alltag auf der Straße mit Autos, LKW und dem ein oder anderen Reh möglichst sicher zu fühlen. Folgerichtig dreht sich diesmal alles um:

Sehen und gesehen werden – Beleuchtung und Reflektoren

Als kleine Einleitung stellt Tobi zwei seiner absoluten Lieblingsteile zu diesem Thema vor:

Meine unangefochtene Nummer 1 ist mein Frontscheinwerfer! Mein Bosch-Haibike-SPed war ab Werk mit einem Scheinwerfer ausgestattet, der zwar ein ausreichend langes, aber miserabel schmales Lichtband vor das Vorderrad warf. Fazit: komplett ungeeignet für Geschwindigkeiten jenseits der 25 km/h. Nachdem ich eine Winterperiode mit einem billigen Zusatzscheinwerfer am Lenker herumalberte, entschied ich mich endlich für einen Scheinwerfer mit Fernlichtfunktion von Lupine. Nie habe ich so unfassbar viel Geld für eine Lampe ausgegeben. Und im Nachhinein kann ich sagen: ich würde es immer wieder tun! Das Plus an Sicherheit, die ein potenter Scheinwerfer auf dem täglichen Pendelweg gibt, wiegt die 300€-Investition mehr als auf.

Mittlerweile gibt es mehrere Hersteller, die zertifizierte Scheinwerfer mit Fernlichtfunktion für alle gängigen Pedelec- und S-Pedelec-Antriebe auf dem Markt haben. Keiner davon günstig, aber alle ihr Geld auf jeden Fall wert. Ich lege mich fest: Wer 2021 noch ein S-Pedelec ohne Fernlicht auf den Markt bringt, verkauft Lifestyleräder und keine alltagstauglichen Pendelfahrzeuge.

Und insbesondere die Fernlichtfunktion ist bei Überlandfahrten Gold wert, um Wild neben der Straße frühzeitig zu erkennen, wie folgende Bilder zeigen:

(c) Pedelecmonitor

Mein zweites Lieblingsteil ist mein Helm: ein Giro Camden. Abgesehen von seiner Funktionalität bringt er nämlich zwei klasse Features zum Thema “gesehen werden” mit: Erstens ist die komplette Flanke reflektierend, obwohl man dies dem Helm bei Tageslicht nicht ansieht. Und zweitens besitzt der Camden wie viele anderen Helme auch ein LED-Rücklicht. Allerdings auf einer Fläche beeindruckenden Ausmaßes. Im Gegensatz zu vielen kleinen Blinklichtern ist dieses nur schwer zu übersehen. Leider bedeutet die große Leuchtfläche allerdings auch, dass der Helm bedingt durch die kurze Leuchtdauer von ca 1,5h nach jedem Pendeltag geladen werden muss.

(c) Pedelecmonitor
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aber dafür sieht der Hinterkopf auch aus wie das Tor zur Hölle 🙂

Jetzt seid ihr wieder gefragt – Was verhilft euch zur nötigen Sicht bei Dunkelheit?
Wie sorgt ihr dafür, dass man euch nach Einbruch der Dunkelheit auf offener Straße nicht übersieht?
Was sind eure Lieblingsteile?
Schreibt es hier unten in die Kommentare!

Unter allen Frostpendlern, die von ihren Erfahrungen berichten, verlosen wir nach Abschluss der Themenwochen (Ende November) wieder zwei unserer Goodie-Bags! Und auch für die Hauptverlosung am Ende der Saison ist euer Input nötig.

37 Kommentare

  1. Gute Beleuchtung kann gar nicht überbewertet werden. Gerade das Thema “sehen” bei höheren Geschwindigkeiten ist wichtig.
    Jogger oder Hunde auf der Gassirunde sind mir immer wieder in tiefster Dunkelheit zu den unmöglichsten Uhrzeiten begegnet. Nach einem Beinaheunfall habe ich dann Anfang 2019 das Frontlicht an meinem Roadster gegen eine Supernova M99 Mini getauscht (ohne Fernlicht). Ein Jahr später dann noch das Rücklicht gegen das Supernova Taillight mit Kennzeichenhalter ausgetauscht.

    Gerade das Rücklicht finde ich prima, eigentlich unübersehbar.
    Ansonsten natürlich Kleidung mit reflektierenden Elementen. Der Helm (Cratoni Commuter) hat auch noch eine eingebaute Rückleuchte, die verwende ich aber ehrlich gesagt eher selten.
    Fernlicht fehlt mir jetzt nicht unbedingt, Bremsleuchte vermisse ich schon eher. Ich warte nur auf den Moment, wenn ein Autofahrer nicht mitbekommt dass ich abbremse und ich mich auf der Motorhaube wiederfinde…

    1. Bisher bin ich mit der serienmäßigen Ausstattung meines Haibike zufrieden, zugegeben vorher am Biobike gab’s nur eine Dynamofunzel (immerhin schon LED). Dagegen ist die Lampe am S-Pedelec schon sehr gut. Ich hatte aber noch keine kritischen Situationen, vielleicht würde das meine Einstellung ändern. Mit dem Fernlicht könnte ich mich aber auch anfreunden.

      Nach hinten finde ich das Rücklicht + Kennzeichenbeleuchtung (scheint mir extrem hell) absolut ausreichend.

  2. Zuviel Licht gibt es nicht!
    Wie Tobi fahre ich einen Frontscheinwerfer von Lupine. Allerdings könnte es gerne noch ein wenig mehr sein. Bei nassen Bedingungen nutze ich, außer auf der Straße, noch die HL700 Helmleuchte von Sigma und habe noch eine 2000lm noname Lampe am Lenker. Das Rücklicht war an meinem Cube schon installiert und ist sehr hell. Dazu hat mein Abus Helm eine integrierte Leuchte. Soviel zur aktiven Beleuchtung. Neben den von der StVO geforderten Reflektoren habe ich noch einige Zusatzreflektoren angebaut. Außerdem haben mein Topcase und die Fahrradtasche jeweils hinten und an der Seite reflektierende Elemente. Von leuchtfabenden Klamotten habe ich mich wieder verabschiedet. Mein Eindruck ist, je genauer die Kraftfahrer meine Siluette sehen, desto näher fahren sie vorbei. Reflektierende Elemente an der Kleidung müssen reichen.

  3. Mir reicht momentan die serienmäßige Ausstattung meines Tern.
    Durch die Möglichkeit das Frontlicht per Hand in der Höhe zu verstellen optimal auch im Wald oder Park bei Nacht. Dazu noch eine Warnweste fürs besser gesehen werden.

  4. Am S-Ped war und ist vorne die Supernova M99Mini Pro dran, hinten das dazugehörige Taillight mit Kennzeichenbeleuchtung. Ja, das Fernlicht ist extrem wichtig bei abendlichen Heimfahrten.

    Ansonsten habe ich inzwischen eine gelbe Jacke mit Reflektoren, den oben beschriebenen reflektierenden Giro Camden, Das Licht vom Helm nutze ich seltener, da ich noch einen Blinxi-Blinker dran habe, der auch rot leuchten/blinken kann. Alle Geräte aufladen finde ich immer etwas nervig. Zusätzlich habe ich noch ne Cycliq-Kamera dran, die ein rundes rotes Lauflicht um das Objektiv zeigt.
    Am Gepäckträger rechts eine alte Ortlieb Backroller und links eine Ortlieb Commuter für Notebook und Co. Beide haben kleine Reflektoren.
    Die Felgen habe ich mit Reflektorfolienetiketten beklebt, die sind auch recht hell.

    Insgesamt habe ich das Gefühl im dunklen mit mehr Abstand überholt zu werden als tagsüber. Einmal hat mich meine Frau mit dem Auto überholt und bestätigt, dass ich unübersehbar bin.

  5. Ich habe auch 300€ für einen Supernova M99 Mini S-Pro (was für ein Name) hingelegt. Aber ich bin jedes mal wieder schwer begeistert. Meiner Meinung nach geht S-Pedelec ohne Fernlich nicht. Der B und M IQ-X war OK aber eben bei hüheren Geschwindigkeiten nicht ausreichend. Gut invetierted Geld.
    Den Giro Camden wollte ich auch gern haben. Leider war der nicht verstellbare Schirm immer im Blickfeld und er hat einfach nicht zu meinem Kopf gepasst. Nun ist es ein UVEX City 9 mit einem kleine integrierten Rücklicht geworden. Hinten haben ich auch ein Supernova Taillight.
    Last nut not least hilft meine Knallrote Gore Jacke bei jedem Wetter und Licht, nicht übersehen zu werden 😉

  6. Zum Thema Gesehenwerden habe ich mir ehrlich gesagt noch gar nicht so viel Gedanken gemacht. Vielleicht sollte meine Frau mich auch mal überholen (mit ihrem S-Ped), und mir dann sagen ob sie mich gesehen hat 🙂

    Auch an meinem Haibike S-Pedelec mit Yamaha-PW Motor ist das Licht völlig in Ordnung – für normales Fahren, aber nicht für ein S-Pedelec! Ich fuhr deshalb im Winter zusätzlich mit einem “Chinakracher” am Helm, also eine nicht zugelassene Höllenlampe. Die machte ich natürlich nur im Wald an, wenn niemand entgegen kam. Das Flutlicht leuchtet vielleicht 200 m weit und sehr in die Breite – genial!

    Dieses Jahr bekam ich eine Akkuleuchte für den Lenker geschenkt, StVZO-konform mit Ablendlicht und automatischem Fernlicht. So weit ich sie bisher im Einsatz hatte, funktioniert die Automatik sehr gut. Erspart mir das manuelle Abschalten des Fernlichts bei Gegenverkehr.

    Auch ich benutze das Rücklicht im Helm (Cratoni Commuter) nie. Das wäre vielleicht sinnvoll um besser gesehen zu werden. Dafür habe ich eine grellgelbe Jacke an, sowieso eine Warnweste um den Rucksack gewickelt. Ich hoffe das reicht – jedenfalls haben mich die Rehe und Hasen bisher immer rechtzeitig bemerkt 😉

  7. Ich benutze eine No-Name Akkulampe mit 3 Helligkeitsstufen und ein Led-Rücklicht; die teuren namhaften Led-Lampen können gar nicht so viel heller sein, dass sich ein Preisunterschied von 25 zu 300 € rechtfertigt!
    Außerdem konnte ich so den Lichtausgang ausschalten lassen und habe dadurch eine ca. 10%-ige größere Reichweite mit einer Akkuladung!
    Da ich nicht (mehr) pendeln muß, komme ich höchstens am Spätnachmittag am Ende meiner Ausfahrten in die Dunkelheit; allerdings hatte ich das Licht in der jüngeren Vergangenheit wegen Nebel auch tagsüber an – nicht um mehr zu sehen, sondern um gesehen zu werden!
    Ansonsten natürlich Reflektoren am Rad und an der Kleidung und Radtrikots in Signalfarben Gelb und Rot.

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    1. Was die Helligkeit betrifft mag es stimmen, aber bei einem S-Ped. braucht es für die Lampen auch eine entsprechende Zulassung und zusätzlich muss auch das Kennzeichen beleuchtet sein. Da kommt man mit einer günstigen Akkubeleuchtung nicht weit, zumindest sind mir keine für S-Ped. zugelassenen bekannt.

  8. Auffallen um jeden Preis:
    1. Neue Provizsports REFLECT360 gesteppte
    Daunenjacke
    2. Fluoreszierend lackierter Helm von Casco
    3. Teuer, aber jeden € wert, seit
    Lieferungsbeginn genutzt: Supernova
    m99 mini pro-25 mit Fernlicht. Deshalb
    auch Avatarname “Leuchte” im
    Pedelecmonitor.
    4. Lupine Rotlicht exta hell und
    Bremslichtfunktion und
    Gepäckträgerrücklicht.
    5. Highlight : Frostpendeln 2021
    Reflexaufkleber auf
    dem Schutzblech hinten
    6. Reflektierende Reifen
    7. Überschuhe mit Reflexstreifen

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  9. Mh.

    Wie ein Weihnachtsbaum möchte ich eigentlich nicht rumfahren…

    Frontscheinwerfer: Supernova Mini 2 – Sehr hell, empfinde ich als ausreichend für die Stadt. Sicher keine Lupine.

    Rücklicht: Busch & Müller XelTec LED. Zwei LEDs rechts und links, recht hell.

    Ein integriertes Blinklicht am Helm, Reflektionsstreifen an Helm, Handschuhen und Regengamaschen (Vaude, schwarz). Und dazu eine hellbeige Jacke.

    Plus die gesetzlich vorgeschriebenen Reflektoren am Rad – Reifen, Pedale, Front und Heck. Und natürlich ein reflektierender Frostpendeln21-Aufkleber am hinteren Schutzblech.

    Das muss reichen. Ganz ehrlich, wer den Frontscheinwerfer oder die Reifenseiten-Reflektoren übersieht, fährt auch einen voll ausgestatteten Kanarienvogel in Baustellen-Neongelb übern Haufen.

  10. Also…
    Ich war immer Gegner von “Clown”. Aber mittlerweile bin ich auch der Meinung man kann nicht genug auffallen! Die Ladefläche des Muli ist zum Glück per se schon reflektierend genäht. Dann hier und da noch ein paar Reflexelemente am Rahmen, die übliche Reflektorenausstattung dazu, reflektierender Helm und Jacke, die dazu noch großeflächig… aber seht selbst.
    Beleuchtung ist Busch&Müller serienmäßig dran, dazu noch eine “richtige” am Lenekr für die Abschnitte im Wald um auch selbst gut zu sehen.
    Aber, was soll ich sagen? Mancher Autofahrer übersieht mich trotzdem. 🙁 Oder ist es gar mutwillig?
    Grüße, allzeit sichere Fahrt,
    Stefan

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  11. Bisher bin ich noch Serienmäßig unterwegs, was die S-Ped Ausstattung betrifft.
    Mein Helm (Cratoni Commuter) hat hinten noch ein schönes Blink- und Lauflicht. Ansonsten bisher nur einen Reflektionsstreifen am Rucksack und an den Beinen.
    Fürs erste reicht das hoffentlich, aber zukünftig werde ich hier wohl noch einiges investieren.
    Über eine klassische Warnweste hatte ich mal nachgedacht, aber Aufgrund meines Rucksacks sieht man diese leider so gut wie gar nicht und einen Querverkehr gibt es auf meiner Route zum Glück gar nicht (bzw nur in Kreuzungsbereichen).

  12. Ich finde die “serienmäßige” Beleuchtung des Klever X-Speed voll okay (Modelljahr 2019). Ein Fernlicht gibt’s zwar nicht, aber nicht aber, obwohl der größte Teil meines Arbeitsweges “über Land” auf unbeleuchteten Straßen, Wald- und Treidelwegen führt: Auch bei 45km/h empfinde ich die Beleuchtung nach vorne immer als ausreichend & fühl mich sicher dabei.
    Was die Auffälligkeit gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern angeht, kann man gar nicht hell & reflektierend genug sein!
    Reflektorstreifen an den Reifen, an den Packtaschen, Warnweste, Regenschutz an den Schuhen mit Reflektoren – alles Zeugs, das einen zusätzlich auffallen lässt – leider sind immer noch genügend “Blinde” unterwegs, die einen anscheinend nur registrieren, wenn sie mit einem 1000Lux Strahler angestrahlt werden. Meine Erfahrung lässt mich befürchten, dass “denen” auch mit der hellsten Beleuchtung nicht zu helfen ist – immerhin: von den meisten Verkehrsteilnehmern werde ich wahrgenommen.

  13. Das Thema Beleuchtung ist bei mir ein seit Jahren ein Dauer-Leidens-Thema. Die zugelassenen Standard-Fahrradscheinwerfer sind meiner Meinung nach selbst für 25 km/h für Strecken außerhalb der Stadt nicht zu gebrauchen. Wenn man richtig gute Beleuchtung will, muss man entweder auf Scheinwerfer ohne Zulassung zurückgreifen, oder sehr tief in den Geldbeutel greifen. Beides wollte ich nicht. Nun habe ich durch Zufall vor kurzem den Litemove AE-130 Scheinwerfer mit Fernlichfunktion entdeckt und gleich bestellt. Ich habe zwar keinen direkten Vergleich zu anderen Scheinwerfern mit Fernlichtfunktion, aber ich bin fürs Erste begeistert. Da ein Großteil meines täglichen Pendelwegs abseits der Straße und teilweise durch den Wald geht, bringt bei mir die Fernlichtfunktion sehr viel Sicherheit.

    Beim Rücklicht setzt ich inzwischen auf eine redundante Lösung aus normalem Rücklicht, das aus dem Fahrradakku gespeist wird und einem unabhängigen Akku-Rücklicht. Falls einmal eines der beiden Licher versagen sollte (was in der Vergangenheit schon passiert ist), gibt es immer noch das Zweite.

    Ein schwieriges Thema ist auch gut sichtbare Kleidung. Da ich normalerweise in Alltagskleidung radle, ist es teilweise wirklich schwierig, etwas gut sichtbares zu finden. Die meisten Kleidungsstücke gibt es nur in dunklen Farben und ohne Reflexstreifen. Das trifft oft selbst für spezielle Rad-Pendler-Klamotten zu. Hier gibt es noch viel Nachholbedarf in der Modeindustrie.

  14. Ich fange mal oben an:
    Die Lampe hinten am Helm habe meistens an. Eine Leuchtweste immer seltener, da sich, nach meinen Erfahrungen, der Abstand, mit dem ich von Autofahrerinnen/Autofahrern überholt werde, leider nicht durch das Tragen einer Leuchtweste beeinflussen lässt. Ansonsten innerorts die am Rad serienmäßig verbaute Beleuchtung, ergänzt um ein Batterierücklicht mit Bremslichtfunktion. Außerorts ergänzt um eine recht helle Akkulampe am Lenker, die ich mit der Hand ganz gut ein- und ausschalten kann, auch mit Handschuhen, und jeweils auf die Situation justiere! Bei Walddurchfahrten ist das Ding echt sehr hilfreich und mein Rad stellt für die Beleuchtung nur 3 Watt bereit, deshalb ist leider kein stärkeres Frontlicht über die Bordstromversorgung nutzbar! Ansonsten nach hinten am Schutzblech und seitlich am Helm noch den Frostpendeln-Aufkleber.

  15. Also ich kann hier leider keine Herstellernamen oder Leistungsangaben beisteuern…
    Ich kann sehen und werde gesehen und mache hoffentlich niemanden blind 🙂

    Vorn hat mir mein Mann zusätzlich zur Originalausstattung eine akkubetriebene Lampe am Lenker befestigt. Mit mehreren Helligkeitsstufen. Diese benutze ich bei Bedarf, zum Beispiel im Wald. Auf Radweg nur, wenn kein Gegenverkehr und auf der Straße gar nicht. Habe aber auch keine Überlandfahrten auf öffentlichen Straßen.
    Nach hinten habe ich zwei aufladbare Rücklichter an der Sattelstütze ( 😉 bei korrekter Bedienung mit Bremsicht). Eins davon ist immer geladen, sollte es dennoch nicht für den kompletten Weg reichen gibt es noch das originalverbaute Rücklicht im Schutzblech welches, wie das originale Frontlicht, über den Akku des Rades mit Strom versorgt wird.
    Zusätzlich ist ein großer roter Reflektor am Gepäckträger zusätzlich abgebracht worden.
    Das Rad selbst wurde mit diversen reflektierenden Elementen beklebt und die Satteltaschen haben nach vorn und hinten große reflektierende Elemente.
    Klamottentechnisch fahre ich immer in auffällig bunter Jacke, egal welche Jahres- und/oder Uhrzeit. In der “dunklen Jahreszeit” kommt immer was obendrüber was reflektiert und auch die Überhose hat reflektierende Applikationen
    Wenn es kälter wird und ich die dickere Mütze anziehe, dann kommt auch wieder der reflektierende Helm zum Einsatz.

    Dennoch: wenn mein Gegenüber mich nicht sehen will oder nicht hinschaut, wird er mich nicht sehen
    Und: wenn mein Gegenüber mit seinem Rad anhält und / oder seine Hand schützend vors Gesicht hält, dann war es vielleicht doch zu viel Licht.
    Fazit: sehen und gesehen werden für alle, nicht nur für mich selbst.

    Ich wünsche euch allen allzeit gute und unfall- / pannenfreie Fahrt
    Kommt sicher durch den Winter!

  16. Ich nutze als Beleuchtung die ab Werk verbauten Komponenten und zusätzlich noch jeweils 1 Akku Scheinwerfer, der hauptsächlich bei Überland zusätzlich eingeschaltet wird und ein Rücklicht als Reserve. Weiterhin sind meine Lenkerstulpen reflektierend wie auch meine Gepäckträgertasche.
    Meine Kleidung sieht wie folgt aus:
    Am Casco-Helm verlaufen 2 reflektierende Schnüre. Die Regenhose besitzt auch Reflektoren und als “Highlight ” nutze ich die UVEX-LED Warnweste. Der größte Vorteil ist, dass man drunter die Kleidung tragen kann, welche grad angesagt ist egal ob Softshell- oder Winterjacke. Man fällt damit auf jeden Fall auf. Von den PKW fahrenden Kollegen kamen Kommentare wie Glühwürmchen, leuchtest wie ein Weihnachtsbaum, coole Weste und auch Nachfragen nach Funktion und Bezugsquellen (Zweck der Auffälligkeit erfüllt)

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  17. Als ich das erste Mal das neue „Winteroutfit“ getragen habe, war ich selbst erschrocken.

    Heute weiß ich, das ohne neongelbe Reflektorjacke, gelbe reflektierende Satteltaschen und gelben Helm meine Lebenserwartung deutlich sinken würde.

    Beleuchtung mit Busch & Müller IQ-X reicht mir aus.

    Einziges Problem bleibt die Radbrille bei Regen. Hier müssen jetzt diverse Sprays mal getestet werden.

  18. Vorn Supernova mit Fernlicht, hinten Roxim mit Kennzeichenleuchte und Bremslicht. Ansonsten reflektierende Elemente wo es geht, am meisten in Form meiner Warnschutzjacke oder -weste. Den Frostpendeln-Aufkleber hab ich noch gar nicht dran, da muss erstmal der Dreck von Rad… 😉
    Ich bin besonders froh über das Fernlicht, das mir gute Übersicht in dunklen Passagen verschafft.
    Probleme habe ich noch mit dem Sehen durchs Visier oder die Brille, das könnte besser sein.

  19. Vorn: Supernova M99 Mini Pure 25
    Hinten: Supernova E3 Tail Light + KTM eBike rear light
    am Kopf: Helm Lumos mit 1 Blinker vorn, 2 roten Blinkern hinten + Rechts oder Linksblinker

    Winterjacke von Killtech: waterproof, windproof, breathable
    Winterhose von X-Bionic: Trilith Winter Pant, waterproof, windproof, breathable
    Wintersocken von X-Socks: Winterbike 4.0

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  20. Ich hab auch einen “Tor zur Hölle” (c) Tobi Helm von Giro, da das Modell Bexley, ganzer Hinterkopf leuchtet. Fahre haupsächlichin der Stadt, da brauche ich das Fernlicht nicht, es reicht die gute Aussattung des Rades (B&M Lumine IQ-X), das hintere Licht habe ich durch eines mit Bremslichtfunktion (mit Verzögerungssensor da kein Kontakt am Bremshebel bei meinem Pedelec da) von Litecco ersetzt. Funktioniert nicht ganz perfekt, weil manchmal auch bei Bodenunebenheiten ansprechend, aber zuviel besser als zuwenig. Ansonsten Warnweste in Riemenform und alle möglichen Reflektoren an Taschen, Hose, Jacke etc. obligat. Auch in der Stadt ist die Sichtbarkeit lebensverlängernd…

  21. Hallo,

    erstmal Danke für deinen Bericht. Nach meiner Heimfahrt gestern habe ich mir auch wieder vorgenommen, mir einen Scheinwerfer mit Fernlicht zu besorgen. Dein Erfahrungsbericht bestärkt mich wieder ein Stückchen mehr. 🙂

    Auch wenn ich mich viel mit dem Thema beschäftige und daher weiß, dass es keine nachvollziehbare Studie gibt, die Hi-viz Kleidung ein Plus an Sicherheit bescheinigt, bilde ich mir doch ein, mit der ‘Uvex Protection Flash Warnweste – Gelbe Sicherheitsweste – Mit Aktiver Lichtleitersystem’ von Autofahrern mit mehr Abstand überholt zu werden.
    (Das angehängte Bild ist ein Werbefoto, das bin nicht ich ^^)

    Außerdem habe ich auch richtig gute Erfahrungen bezüglich des Überholabstandes mit der “Polite!” Jacke von glckskind (nur echt ohne “ü”) gemacht.

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  22. An meinem Cube Kathmandu Pedelec (ohne S) fahre ich das serienmäige Rücklicht, welches sich oben am Gepäckträger befindet. Leider wird es dann seitlich von der angeklpisten tasche verdeckt. Diese hänge ich immer links an – das macht mich zum Autoverkehr hin breiter. Um also auch von der linken Seite ein rotes Licht zu zeigen, habe ich (nur bei schlechter Witterung) an der Tasche selber ein kleines NoName-Akkurücklicht zusätzlich dran.
    Als Scheinwerfer habe ich mit Kauf des Rades den B+M IQ-X E nachgerüstet. Leider noch ohne Fernlicht. Ich brauche nicht unbedingt Fernlicht zum besseren Sehen, die 150 Lux der Lampe reichen mir. Aber zum Aufblenden, wenn der (motorisierte) Gegenverkehr keine Anstalten macht, abzublenden.
    Daher habe ich in der dunklen Jahreszeit noch eine IXON Rock am Lenker, etwas zu hoch und etwas zu weit nach links ausgerichtet. Funktioniert hervorragend. Einmal kurz angemacht – und der/die/das entgegenkommende schaltet ihr/sein Fernlicht aus!

    Inzwischen weiß ich bei ganz dunklen Passagen (ich bin viel nachts unterwegs) auch das Zusatzlicht zu schätzen. Ggf. muss halt irgendwann doch noch ein Scheinwerfer mit integriertem Fernlicht her.

    Ansonsten trage ich grellfarbige Fahrradjacken mit Reflexstreifen.

  23. Vorn: BUMM Lumotec IQ XE 150 Lux – reicht sogar um Jugendliche im Stadtpark so zu erschrecken, dass ihre ‘Kippen’ mit einem erschreckten “Achtung, die Bullen” im Gebüsch landen…..war gar nicht meine Absicht!!!
    Hinten bin ich noch auf der Suche nach was Anständigem mit Bremslichtfunktion (daher Danke für diese Themenwochen!)…. und für eine Blinkfunktion würde ich viel geben, damit die Hände bergab an der Bremse bleiben können.
    Ansonsten Safety-Reflex-Klett an Armen und Beinen und Safety-Reflex Handschuhe

  24. Der an meinem ST1x montierte Roxim Scheinwerfer war durchaus brauchbar. Aber den schmalen und kurzen Lichtkegel empfand ich bei Geschwindigkeiten über 40km/h als zu klein. Da ich hauptsächlich unbeleuchtete Strecken über Land pendle, hatte ich schnell das Verlangen nach mehr Licht. Eine Beinahe-Kollision mit kreuzendem Rehwild hat dann den Ausschlag gegeben auf die Supernova M99 Pro aufzurüsten. Seit zwei Jahren bin ich jetzt begeistert vom breiten Lichtkegel und dem Fernlicht. Das Entgegenkommer nicht mehr abblenden passiert mir seit der Umrüstung auch nur noch selten. Und wenn doch, lässt sich durch einen kurzen Druck auf den Fernlichtschalter ans Abblenden erinnern. Neben dem Supernova E6 Rücklicht nutze ich keine weiter aktive Beleuchtung. Für den Notfall habe ich aber noch eine Taschenlampe im Gepäck.
    Die Neongelbe Jacke trägt ihren Teil zu meiner Sichtbarkeit bei. Reflektierende Elemente an Helm und Kleidung sind natürlich auch vorhanden, aber im Beinbereich meistens von einer Dreckschicht verdeckt.

  25. Ich hab zusätzlich zur Serien-Beleuchtung eine Akku-Lampe am Lenker. Billigteil vom Netto, aber tut seinen Zweck. Und lässt sich mit AA-Akkus betreiben – kein USB-laden, tauschbar etc pp. Wenns dunkel ist zieh ich öfter ne Warnweste drüber. Aber das wars dann auch schon.
    Das meiste meiner Strecke ist Feldweg zwischen den Ortschaften, da ist es im Winter (ohne Schnee) schon zappenduster….

  26. Ich trage Kleidung mit reflektierende Elementen und eine leuchtend gelbe Weste mit breiten Reflexstreifen. Das Gelb sieht man besonders in der Dämmerung und an schmuddeligen, grauen und diesigen Tagen gut und recht weit.
    Zusätzlich zum recht guten Licht an meinem Stromer habe ich eine Akkulampe mit 150 Lux, die ich als Fernlicht nutze. Eigentlich wollte ich mir eine teure Supernova mit Fernlicht ans Rad bauen lassen. Laut meinem Händler würde dies aber an meinem nicht gehen, bei anderen S-Pedelecs schon aber nicht an meinem Stromer St2 von 2017. Schade. Mit der Akkulampe geht das Auf- und Abblenden aber auch recht gut. Ohne Fernlicht ist es mit einem S-Pedelec auf unbeleuchteten Strecken ohne andere Verkehrsteilnehmer schon blöd.

  27. Von der Beleuchtung her bin ich mit der Grundausstattung meiner Gazelle ziemlich zufrieden.
    Mein Licht vorne leuchtet genügend Radweg aus und das Rücklicht finde ich sogar schon fast zu hell, aber bisher hat sich noch niemand beschwert.
    Die warme Jacke, die ich in den Wintermonaten beim Radfahren trage habe ich mir bewusst in hellgrau ausgesucht und überlege derzeit noch sie mit Reflektoren aufzupeppen.
    Habe nur noch nichts passendes gefunden

  28. Zusätzlich zur serienmäßigen Supernova E3 Frontleuchte habe ich eine Akkulampe von B+M am Lenker, weil meine Lampe an der 20Zoll Gabel nicht so viel bringt, wie an ausgewachsenen Rädern. Hinten Busch & Müller Toplight 2C LED. An den Speichen habe ich Teflektorstäbe und über meiner Jacke trage ich immer eine aus Gurten bestehende Reflektorweste. Hinten am Alpina Altona M Helm habe ich dann noch ein Rücklicht. Meine Röckl Handschuhe und Vaude Überschuhe sind dann noch in diesem fiesen grüngelb… aber Hauptsache man wird gut gesehen. Allen eine gute und sichere Fahrt !

  29. Sehen und gesehen werden ist extrem wichtig und bei wechselnden Lichtverhältnissen nicht einfach.
    Nach einem Unfall mit dem S-Pedelec und einem Auto vor 2 Jahren habe ich mich dem Thema intensiv gewidmet.

    Zur Ausstattung gehören neben der Supernova Lichtanlage ein neongelber Helm mit großen reflektierenden Elementen und einem Rücklicht, eine vollreflektierende Weste, Speichenreflektoren und die Visible Line von Ortlieb.

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  30. Übersehen wurde Ich bisher nur von abbiegenden Autos und bei gern auch mal 70km/h bergab ist das auch meine größte Sorge. Schon deshalb empfinde Ich die Lupine SL SF als beste Sicherheitsinvestion.

    Zumal Ich auch die enorm praktische Fernlichtfunktion nicht mehr missen möchte. 😉
    Vorbei die Zeiten in denen man die Akkulampe ständig hoch und runter justiert um den Gegenverkehr nicht zu blenden, gleichermaßen aber ausreichende Weitsicht zu haben.

    Hinten leuchtet am Schutzblech eine 11 Lux Lezyne Rückleuchte, die deutlich heller ist als mir bekannte Akku Rückleuchten und gleichermaßen auch sehr breit abstrahlt. Kann Ich nur empfehlen!

    Einzig ein Bremslicht würde Ich noch vermissen. Erste Versuche mit einer zusätzlichen Rückleuchte von Trelock haben aber trotz lediglich ~2 Watt extra, dann doch meinen armen Fazua Lichtanschluss überfordert und sind somit erstmal auf Eis gelegt 😛

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