FP21 – Themenwochen #1: Kleidung und Ausrüstung

Langsam geht es los! Der November ist da und sowohl Temperatur als auch die restlichen Witterungsbedingungen gehen teilweise schon deutlich in die Ecke Nass/Kalt.

Einige Frostpendler gehen in ihre erste Wintersaison und überlegen sicherlich schon, wie sie ihre Ausrüstung optimieren müssen, um auch bei Temperaturen um oder unter der 0°-Grenze zu bestehen.

Sicherlich ist auch unter den Winterveteranen der ein oder andere, der von den Erfahrungen seiner Mitpendler profitiert. Von daher haben wir uns entschieden, die ersten Frostpendeln-Themenwochen dem vielleicht größten Themenblock im Bereich “Winterradeln” zu widmen:

Gegen die Kälte auf dem Rad – was ist eure Kleidung und Ausrüstung?

Zusammen mit Martin von crazy42wheels stellt Tobi hier sein Equipment von Kopf bis Fuß kurz vor. Da der folgende Bericht viele Markennamen enthält, wird er hier als Werbung gekennzeichnet. Alle Aussagen beruhen auf eigenen Erfahrungen mit dem Equipment.

Kopf:

MartinTobi
<10° “UVEX City 9” Helm mit verschließbaren Lüftungsschlitzen; Sportbrille “Giro Camden” Helm mit verschließbaren Lüftungsschlitzen, ungetöntem Visier und gepolsterten, anclipbaren “ear pads”
<5°dünne Mütze unter den Helm. Schlauchschal um den Halszwei Schlauchschals: einen auf den Kopf unter den Helm, einen um den Hals
0° und tieferBalaclava (Sturmhaube) unter den Helm Balaclava (Sturmhaube) unter den Helm. Wenn es an -5° und kälter geht weicht das Helmvisier einer ungetönten Skibrille.

Oberkörper:

MartinTobi
<10°Jacke: “Gore Tex Power Trail. Darunter Merino LongsleeveJacke: “Vaude Fedaia Softshell”. Darunter Merino Tshirt
<5°zusätzlich Vaude Fleeceshirt mit hohem KragenMerino Longsleeve statt Tshirt
0° und tiefer Longsleeve und Tshirt

Hände:

MartinTobi
<10°Winter-Fahrradhandschuhe von Decathlon“BarMitts” Lenkerhandschuhe
<5° und tieferleichte Wollhandschuhe zusätzlich

Beine:

MartinTobi
<10°Vaude Trekkinghosenormale Jeans, lange Merinounterhose
<5°lange Merinounterhose
0° und tiefer Wenn es auf die -5° zugeht: Snowboardhose

Füße:

MartinTobi
<10°wasserdichte Wanderschuhe von DecathlonLederhalbschuhe von Haferl mit dickem Deckleder
<5° und tieferSealskinz – wasserdichte Socken mit Merinofutterseeehr dicke Merinosocken aus dem Jagdsportbedarf

Regen/Schneeequipment:

MartinTobi
wasserdichte Winterfahrradhandschuhe von GripGrab
Gore Regenhose
Regenjacke von 2117 of Sweden
Vaude Regenhose
Vaude Schuhüberzieher

Lieblingsteil:

MartinTobi
Sealskinz – wasserdiche Socken. Die sind mehrlagig mit Merinofutter und einer Membran. Ich habe die All season Variante in hoch für 40€ und trage sie nicht nur bei Regen. Allerdings sie sie mir über 5°C tatsächlich zu warm! Trotzdem ein herrliches Gefühl.die Lenkerhandschuhe von “Bar Mitts”! Zwar etwas sperrig und nicht unbedingt schön anzusehen, aber im Winter gibt es nichts, was die Hände vergleichsweise vor dem Auskühlen bewahrt – insbesondere bei 40 km/h und dementsprechendem Wind!

Vielen Dank an Martin für den informativen Strip! Eine detailliertere Beschreibung seines Winterequipments findet ihr auf Martins Blog:

crazy42wheels – Radfahren im Winter – Kleidung und Ausrüstung

Ihr seht – einiges ist bei beiden Frostpendlern ähnlich, manches weicht auch ab. Sicher spielen hier auch viele zusätzliche Faktoren eine Rolle, wie beispielsweise das persönliche Kälteempfinden und natürlich auch die Länge der Fahrtdauer. Equipment, welches den Körper für 40 Minuten angenehm auf Temperatur hält, kann bei 60-minütigen Touren schon Schwachstellen aufweisen.

Jetzt seid ihr dran – Wie sieht eure Kleidung und Ausrüstung im Winter aus?
Wie schafft ihr es, dass euer Körper samt Extremitäten nicht auskühlt, wenn es auf 0° oder drunter geht?
Was ist euer Lieblingsteil?
Und was ist trotz allen Bemühungen eure Problemzone?
Schreibt es hier unten in die Kommentare!

Unter allen Frostpendlern, die von ihren Erfahrungen berichten, verlosen wir nach Abschluss der Themenwochen (Mitte November) zwei unserer Goodie-Bags! Und auch für die Hauptverlosung am Ende der Saison ist euer Input nötig.

37 Kommentare

  1. Bei Nässe habe ich eine Regenjacke von Decathlon und eine Regenhose von Lidl. Bin damit ganz zufrieden. Wenn es kälter wird habe ich für dünne Handschuhe und auf die Ohren ein Stirnband. Alles andere ist mir Zuviel und ich schwitze dann noch mehr. Habe mir eine Fahrradjacke gekauft die von innen angerauht und kuschelig ist, Wende oben rum bei kälteren Temperaturen den Zwiebellook an. Hose ist auch etwas dicker. Sonst nix besonderes. Für mich muss es nur funktional und bequem sein.

  2. Auf dem Kopf Mütze bzw Stirnband, dann eine ‘normale’ Winterjacke. Aktuell trage ich noch meine Softshelljacke mit Shirt und Pulli darunter. Bei längeren Touren einen Cashmerepulli. Multifunktionstuch für Hals-Nacken-Mund-Nase
    Zu der Jeans kommt dann noch eine Thermostrumpfhose oder Leggins darunter. Die Füße bleiben mit gut gefütterten Winterschuhen schön warm, bei Temperaturen unter 5 Grad nutze ich auch gerne selbstwärmende Sohlen mit Aktivkohle. Die halten bis zu 8 Stunden und man kann sich nach Gebrauch in eine luftdichte Tüte packen, dann kann man sie mehrfach verwenden.
    Mein Problem sind immer die Finger. Ich habe mir letztes Jahr Fäustlinge gekauft, mit denen geht es eigentlich ganz gut

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  3. Da ich erst seit kurzem Radpendler bin fehlt mir noch einiges an Ausrüstung, gerade heute gemerkt: Ersatzhose oder Überzieher bei Regen wäre nicht verkehrt *sitzt mit nasser Hose im Büro*.

    Ansonsten komme ich bis 0 Grad eigentlich ohne spezielle Ausrüstung gut zurecht:
    2-3 Pullover und darüber eine Wind & Regenjacke, damit wird dir sogar eher zu warm als zu kalt. Vom kuscheligsten Pullover wird die Kaputze aufgesetzt und darüber der Helm, damit bleiben auch die Ohren warm. Wasserfeste gefütterte Handschuhe dazu.

    Für Temperaturen unter 0 Grad werde ich aber wohl noch mal einkaufen gehen.

  4. -Für den Kopf:
    Je nach Wetter eine dünne Schalmütze aus Merinowolle, dazu ggf. noch eine wasserabweisende Haube aus Softshell

    -Hände: Softshellhandschuhe von Röckl- wenn es unter den Gefrierpunkt geht, kommen Skihandschuhe zum Einsatz (Hände sind aber definitiv eine Problemzone)

    -Oberkörper: Für die oberste Lage kommt ein BW-Trench zum Einsatz (von amity…recht teuer, aber wasserabweisend und macht den Alltag wunderbar mit und zählt hier als Lieblingsteil). Darauf folgen wahlweise Schichten aus dicken Strickpullis und (Langarm-)Shirts

    -Beine: Wahlweise Jeans oder eine Softshell-Hose aus der Joggingabteilung (wieso gibt es da eigentlich keine Highwaisthosen?! :-P), darunter eine Merinoleggings

    -Schuhe: Normale Straßenschuhe, wahlweise mit Wollsocken und/oder Wollfilzeinlage

    Bei ganz niedrigen Temperaturen kommt manchmal auch ein Nierengurt aus Wollfilz zum Einsatz…hat bisher alles bis -12°C gut mitgemacht 🙂

  5. Ich habe dem nichts hinzuzufügen 😉
    Außer, dass man sich seines Wechsel- oder Büroklamottenbestandes im eventuell vorhandenen Spind sichter sein sollte. Ich sitze hier gerade in meinen geliebten Sealskinz Socken im Büro und schwitze mich tot, weil ich keine Wechselsocken mehr hatte 😛
    Wenn es richtig kalt ist, kann man eben diese normalen Socken auch in den wasserdichten tragen. Da wir recht milde winter haben, brauchte ich z.B. auch noch keine Fäustlinge oder so.

    1. Ach ganz vergessen. Ja, die Hände sind meine Schwachstelle. Meist aber nur am Anfang. Wenn ich auf Temperatur bin, gehts meistens. Ich fahre ca 25km / 40 min bei S-Pedelec Tempo.

  6. Hm. Bin noch am experimentieren. Heute (5°, trocken), 8,5 km zur Arbeit, 87 hm, Durchschnittstempo 23,7 km/h (ohne Ampelpausen berechnet)

    – Abus Hyban 2.0 ACE (mit Visier), keine Mütze drunter
    – T-Shirt, Jack-Wolfskin-Jacke (mittelwarm)
    – Jeans
    – Normale Geox-Sneaker mit normalen Socken

    War nicht zu warm und nicht zu kalt. Nase ist ein bisschen gelaufen, nächstes mal vielleicht mit einem Schlauchschal kombinieren.

  7. Unter 10°
    Lüftung am Helm schließen + Stirnband. Für die Hände reichen da noch Lederhandschuhe. Windstopper als Jacke und normale Jeans + Motorradhose (Textil) zum drüber ziehen.

    Unter 5°
    Sturmhaube, Ski-Handschuhe (dick gefüttert), dicke Winterjacke (wird noch ersetzt durch eine Joggingjacke). Problemzone ist hier wirklich die Hose. Ich kann mich in der Arbeit schlecht umziehen und wenn ich irgendetwas unter meiner Hose anziehe, schwitze ich mich am Arbeitsplatz zu Tode, also bleibt im Moment nur eine Überziehhose, die ich auch zum Motorradfahren benutze, aber die ist nicht wirklich für Temperaturen unter 10° und vor allem unter 5° gemacht.

    Bei Regen zieh ich eine Regenkombi fürs Motorrad an. Hält mir seit Jahren Regen und Wind von der Kleidung fern und wärmt sogar etwas.

  8. Trage ab jetzt meist eine normale lange Radhose mit Regenhose von Engelbert Strauß.

    Am Oberkörper ein Thermofunktionsshirt langarm mit gelber Wetterjacke ebenfalls von Engelbert Strauss.

    Dazu eine Sturmhaube mit Abus pedelec 2.0.

    In Summe trocken und warm und auch für nicht vorherzusehende Regenfälle vorbereitet.

  9. Mir ist eher immer zu warm als zu kalt daher kommen dann bei unter 5° Surfschuhe aus Neopren und Merinounterwäsche zu meinen Standard-Rad-Klamotten dazu (Endura Hummvee zip off und Funktionsshirt/Jacke).
    Bei Nässe kommen dann noch Regenjacke von Decathlon und Regenhose von Pro-X dazu.

  10. Halo zusammen.
    In der dunklen Jahreszeit variiert das doch gern mal. Aber wenn es Richtung null Grad geht dann kommt immer die Lange Radhose und darüber eine Baggy. Ein Langarmtrikot, und eine mehr oder weniger dicke Fahrradjacke drüber. Wenn es neblig oder feucht ist, dann noch die reflektierende Regenjacke (siehe Foto). Dann ein Buff oder eine Helmmütze und der Winterhelm. Winterhelm = Skaterhelm mit wenig Lüftung. 😉
    Dazu dickere Handschuhe, wenn noch Kälter Winterhandschuh und an den Füßen ein paar normale Wanderschuhe. Im Winter fahre ich Flatpedale, wegen Grip auch im Schlamm und Schnee. Und weil ich hin und wieder paar Meter im Supermarkt und in der Firma laufen muss.
    Ergo, immer etwas anders, aber nie zu aufgeplustert. Mit Erfahrung und etwas proberen findet man seinen Weg. Nur Sichtbar ist immer das A&O! 😉
    Stefan

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  11. Oben:
    Floureszierender Helm mit Winterkit, Skibrille über meine Sehbrille, Schlauchtuch Merino extra lang, Floureszierende Jacke, darunter Merino-Hoodie, unter 5° Cardigan aus Yak-Wolle, Handschuhe Goretex mit Primaloft Gold Isolierung , unter 5° zusätzlich Unterziehhandschuhe Merino.
    Unten:
    kurze Unterhose und unter 5° lange Unterhose,darüber urbane Radhose, Softshell angeraut oder Goretex Regenhose oder Skihose hardshell, Veith Merino Socken in Wanderschuhen GTX mittelhoch, bei dreckig/nasser Fahrbahn Goretex Überschuhe.

  12. Hi, ich bin täglich ca. 1:50 im S-Ped Tempo unterwegs. Ich habe einen normaler Radhelm auf, darunter entweder ein dünnes Multifunktionstuch, wenn es kälter wird eine Softshell Mütze. Um den Hals auch gern ein Multifunktionstuch was ich, wenn es kalt wird, gern von hinten halb über den Kopf ziehe und dann die Mütze darüber. Unterhemd am liebsten Merino, je nach Temperatur lang oder kurz, darüber entweder eine alte Softshelljacke von Vaude( sowas robustes, geht einfach nicht kaputt ;-)) und bei bedarf noch eine zwischenschicht. Handschuhe trage ich gerne winddichte Softshellhandschuhe, geht bis etwas 5grad, dann müssen dickere herhalten. Ich habe eine Softshell Hose, bisher noch nichts darunter gebraucht. Socken nehme ich gerne Merino und dazu gefütterte Wanderschuhe. Ich habe immer Wechselkleidung fürs Büro dabei, und in der Packtasche ist auch immer eine Regenjacke und Regenhose.

    1. Meine Lieblinge sind ein Buff aus Merino und Woll(Merino Stulpen an den Handgelenken.
      Doppelfunktion Jacke und darunter evtl auch noch ne Merino Schicht.
      Auf der Gesichtshaut kommt “Wind und Wetter Creme aus der Baby Abteilung von der DM Hausmarke

  13. Hallo liebe Frostpendler
    Meine Ausrüstung ist sehr spartanisch, von unten nach oben: Bergschuhe von Hofer/Aldi, Strauß Arbeitshose darüber Vaude Regenhose, Softshell und Regenjacke auch von Vaude, Halskragen von Hofer/Aldi, dünne Haube von Vaude, Helm von Abus und Handschuhe von MucOff.
    Für die 2 und nochwas Kilometer reicht es für mich vollkommen aus auch bei -<10.
    LG Stuermi

  14. Muss man sich rantasten und bissl probieren
    Ich bin ca 50-60 Min unterwegs. Morgens ordentlich hm, aktuell noch durch den Wald, nachmittags entsprechend bergab, weniger Wald, mehr Straße.
    Unter dem Helm ziehe ich eine dünne Mütze, ddas Schlauchtuch für den Hals ist aus Fleece und das ziehe ich über den Hinterkopf bis unter den Helm. So Sind Nacken und Ohren gut eingepackt.
    Für den Oberkörper habe ich aktuell eine innen angerauhte Fahrradjacke, darüber eine dünne Softshelljacke und als Schutz gegen Feuchtigkeit von oben und Dreck von unten ein dünnes, grün/gelbes Wind-/Regenjäckchen mit reflektierenden Applikationen.
    Je nach dem wie sehr ich den Motor bemühe bleiben die Jacken auch mal offen
    Die Beine packe ich in lange Strümpfe, manche bis über die Knie, normale Jeans und und Socken, wo ich die Hose während der Fahrt reinstecke.
    Gegen Wind, Feuchtigkeit und Dreck kommt eine (nicht mehr ganz wasserdichte) Regenhose drüber.
    Auf Grund der zwei Paar Socken gehts im Moment noch mit den normalen Fahrradschuhen. Ab 0°C ziehe ich dann paar billige, wasser- und winddichte Schuhe aus dem Discounter an. Die können mehr als man denkt.
    Für die Hände reichen mir aktuell noch die Loffis. Manchmal zwickts schon in den Fingerspitzen, gibt sich aber immer während der Fahrt
    Bei den aktuellen Temperaturen zwischen 4 – 8°C komme ich damit ganz gut zurecht.
    Wenns noch kälter wird, nehm ich eine dickere Mütze, anderen Helm und Winterhandschuhe und auch mal ne lange warme Unterhose. Vielleicht tausche ich auch noch die dünne Softshelljacke gegen etwas dickeres aus. Bei Regen hab ich extra Regenjacke und Hose dabei. Radüberschuhe helfen auch nicht nur gegen Nässe.
    Und wenn ich mich mal vertan habe bei der Wahl der Klamotten kann man ja auch mal paar Meter ohne Meter fahren, da wird einem auch warm :-)))

    Wenn man etwas will, dann findet man auch Wege … oder passende Klamotten 😉

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  15. Bisher waren die Temperaturen im Ruhrgebiet noch recht warm (Tiefstwert 5,8 Grad morgens). Mit reicht da eine leicht gefütterte Regenjacke als oberste Lage, auf der Haut ein Merinowollshirt, dann Hemd und Sakko, am Hals ein dünner Merinowoll-Schlauch und leicht gefütterte wasserdichte Fahrradhandschuhe von Aldi (gab’s letzte Saison), Jeans und Schuhe noch wie immer, bei Regen Überschuhe und wasserdichte Regenhose…
    Unter Null Grad hab ich bisher nur wenig Erfahrung, da hab ich letzte Saison meist dann doch das Auto genommen, was ich diese Saison ändern will… werd berichten…

  16. Das meiste wurde ja bereits ausführlich berichtet. Ergänzen möchte ich noch die alten Motorrad-Regenhandschuhe (>30 Jahre) von Hein Gericke. Die sind nicht nur bei Regen angenehm sondern auch bei dichtem Nebel, den wir ja gerade jetzt im Herbst morgens öfter mal haben. Auf der Hand-Innenseite haben sie ein Stück “Fensterleder” aufgenäht. Damit lässt sich während der Fahrt prima das Visier abwischen und man hat eine zeitlang wieder klare Sicht (Scheibenwischer für meinen Endura S-Pedelec Helm habe ich noch gefunden ;-)). Unter dem Helm ist bei Frost, Regen und Wind eine eine Balaclava ein super Schutz für Kopf & Gesicht.
    Bei alten Regenhosen sind ja oftmals die Nähte nicht mehr 100%-ig dicht und man kommt dann bei Regen gerne mal im Büro an als hätte man sich gerade in die Hose gemacht… Da kann ich “Rainlegs” wärmstens empfehlen. Die trägst Du wie einen Gürtel und bei Regen lässt Du sie in 10s wie einen Lendenschurz runter. Sie überdecken die Oberschenkel bis übers Knie & halten so die Beine nochmal zusätzlich trocken. Dank neongelb & applizierten Reflektoren sind sie sehr auffällig und man wird selbst morgens um halb sechs im Regenwetter nicht so leicht von anderen Verkehrsteilnehmern übersehen.
    Im Übrigen greife ich, je nach Temperatur, aufs vielschichtige Zwiebelsystem, weitestgehend mit Schiklamotten zurück.

  17. Es gibt doch ganz schöne Unterschiede bei der bevorzugten “Verkleidung” – finde ich spannend!
    Bei mir geht es wie bei den meisten nach dem Zwiebelprinzip. Ganz unten immer ein Merino T-Shirt. Dann Langarm-Radweste. Darüber eine leicht wärmende Softshell von Vaude, und dann noch eine dünne, alte Regenjacke ohne Membran – falls es richtig kalt wird.
    Unten rum entweder kurze Radhose mit kurzer Hose darüber, oder eine lange windabweisende Radhose (Bip-Pant) und kurze Hose darüber. Dann noch Five Ten Flatpedal-Schuhe, die für den Winter halbhoch und wärmer sind.
    Bei Regen Überschuhe von Vaude und eine dichte Membran-Regenjacke (mit oder ohne Softshell darunter, je nach Temperatur). Eine Regenhose habe ich schon ewig nicht mehr angehabt, die finde ich unangeheim, weil sie am Knie nicht richtig flutschen.
    Am Kopf darf bei Kälte die dünne Fleecemütze nicht fehlen, bzw. – wenn kälter – eine winddichte Radmütze. Jeweils unter dem Cratoni Commuter Helm, dessen Lüftungsschlitze man schließen kann. Außerdem hat er ein klappbares Visier, das mir erspart wie ein Zombie auszusehen (rote, tränende Augen).
    Die Hände sind bei mir auch Schwachstellen, bzw. eher Kaltstellen. Bis 10°C oder so reichen dünne Windstopper. Wenn kälter, dann werden es alte Skihandschuhe. Unter 0°C alte, beheizbare Handschuhe (irgendwas aus China, von einem Freund bekommen).

  18. Ich find das auch spannend, anscheinend bin ich auch eher dicker angezogen als die meisten hier, obwohl ich normalerweise nicht sehr verfroren bin. Ich kombiniere folgendes je nach Temperatur:

    Oberkörper: Merino-Kurzarm-T-Shirt (immer), Merino-Langarm-T-Shirt (unter 5 Grad), Merino-Fleecejacke (unter ca. 10 Grad), die ist schon älter und schon etwas dünner als neu, Winter-Rad-Jacke in neongelb,
    Hände: Bar Mitts am Lenker, am Anfang oft noch dünne Merino-Handschuhe
    Kopf: Merino Sturmhaube, S-Pedelec Helm
    Unterkörper: lange Merino-Unterhose (unter 5 Grad), Forumshose ;-), Merino-Socken,
    Füße: Fahrrad-Winterschuhe, Neopren-Schuhüberzieher

    Das passt meistens recht gut, nur bei den Füßen werde ich nach ca. 30 Minuten im Zehenbereich kalt. Ich glaube die Schuhe sind zu eng. Bin letzte Woche mal mit meinen Wanderschuhen gefahren, da war es mir deutlich wärmer an den Zehen.

    Regenhose und Regenjacke sind immer in der Packtasche.

    Merino ist halt super, weil man es halt oft tragen kann, ohne dass es stark stinkt. Ich dusche dann nach der Stunde Fahrt eh im Büro und zieh mir “Büroklamotten” an, die ich dort liegen habe. Da muss man nur sicherstellen, dass immer genügend dort ist :-).

  19. Wenn es richtig kalt ist (unter 0°) stehe ich auf Akku-beheizte Handschuhe und Neopren-Überschuhe! Unter dem Helm eine Unterziehhaube, die nur die Augenpartie frei läßt und eine Überziehhaube über dem Helm, die den Fahrtwind abhält! Ansonsten Zwiebelsystem, aber mehr wie drei Schichten habe ich noch nie gebraucht. (~ -5°)
    So sind Fahrten bis um die 3 Std und ca. 70 km machbar.

  20. Hab mir am Wochenende neue Handschuhe bestellt (die Barts Skihandschuhe gehen zwar, sind aber für über Null Grad irgendwie Overkill). Die neuen sind aus Microfaser, Touchscreen-tauglich und recht griffig. Heute morgen bei 3° für mich warm genug.

    Falls noch jemand sucht…

    Ausserdem gabs noch Überschuhe von Vaude, wenns mal wirklich kalt oder sehr nass wird.

    1. Update: lasst bloss die Finger von den Handschuhen, mir sind heute morgen an beiden Handschuhen die Reissverschlüsse defekt gegangen, lag vielleicht an der Kälte.

      Bekommt Amazon jetzt dankend zurück.

  21. Heute zum ersten mal richtiger Frost, knapp unter Null, alles voller Raureif.

    Die Handschuhe gingen so gerade eben noch. Schal und Mütze unterm Helm haben gut geklappt. Ansonsten immer noch mit Jeans, T-Shirt und Jacke drüber alles OK, auch die dünnen Schuhe mit normalen Socken waren kein Problem.

    Na ja, sind ja nur 8 km / 25 Minuten. Stundenlang über Land siehts sicher anders aus.

  22. Bei mir kommt das alles drauf am frühen Morgen:
    – Schlauchschal als Sturmhaube (Werbegeschenk)
    – Schlauchschal um den Hals (Buff aus alten Flaschen, inzwischen würde ich evtl. ein Merino-gemisch von Aldi/Lidl etc nehmen)
    – WestBiking Unterhelmmütze
    – Mein normaler Helm wie im Sommer auch
    – Winterjacke (dieselbe wie auch zum Spazierengehen etc, nichts Fahrrad-besonderes)
    – Warnweste (hab zwar wenig Stecke auf der Strasse, aber vllt findet man mich damit schneller im Graben :O)
    – Jeans, bei deutlich unter 0°C dann gefütterte Trekkinghose (Gitvienar)
    – Winterstiefel knöchelhoch (dieselben wie auch zum Spazierengehen etc)
    – Schutzbrille gegen den kalten Wind in den Augen
    – Skihandschuhe

    Das Problem bei der Maskerade: Bis ich morgens angezogen bin und auf dem Bock sitze, hätte ich schon angestochen wenn ich das Auto genommen hätte :O (knapp 8km)

  23. Das wichtigste sind mir keine kalten Hände und Füße. Daher so ab etwa 8° die Fäustlinge für die Hände und ab etwa 5° die Winterschuhe mit Skisocken.
    Ansonsten Vaude-Mütze unterm Helm und vor allem Winddichte Jacke und Hose.
    Wenn es richtig kalt wird, kommt noch eine lange Unterhose für die Beine und ein weiteres Shirt dazu.
    Das hat bis jetzt bis -12° gereicht. So kalt hatte ich es die letzten Jahre zum Glück nur ein Mal. Braucht auch keine Wiederholung.

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  24. Kopf: Abus Pedelec+ ACE

    Oberkörper: erste Schicht = T-Shirt, zweite Schicht = Pullover, dritte Schicht = Fleece-Jacke, äußere Schicht = Mountain Equipment Shivling Jacket (GTX Pro; Lieblingsteil, bin noch nie darin nass geworden). Drüber dann noch eine gelbe Warnweste, weil die Jacke dunkel ist.
    Dieses Equipment und das nachfolgende reicht bei mir bis -10°C. Kälter war es bei uns im letzten Winter nicht.

    Beine: Funktionsbundhose e.s.prestige von Engelbert Strauss. Wasserdicht und gefüttert.

    Schuhe: Geox Winterstiefel (atmungsaktiv) mit gut gefettetem Leder. Darunter warme Wintersocken.

    Handschuhe: unter 8°C trage ich Goretex C5 Winterhandschuhe. Ist es wärmer dann Halbfingerhandschuhe.

  25. Auch hier das Zwiebelprinzip. Letzte Saison gut gefahren mit Engelbert Strauss Softshelljacke in Warngelb, drunter ein Leuchtfeuer-Wolltroyer (schwer aber gut 🙂 ), Hosen einfach Jeans und flexible Regenhose drüber. An den Füßen bastele ich noch und fürchte die neuen Goretex Dinger waren ein Fehlkauf.
    Knackpunkte auch bei mir die Finger und dazu die Ohren.
    Gute Fahrt!

  26. Hallöchen liebe Frostpendler,
    ab ca. 10°C trage ich über meinem Uvex Helm einen Regenschutz in Neonfarben mit Reflektoren. Somit wird nicht nur der Regen abgehalten, sondern auch der kühle/ teils eisige Wind und bessere Sichtbarkeit ist ein zusätzliches Plus.
    <5°C trage ich Stirnband oder Sturmhaube.
    Am Oberkörper atmungsaktives Sportshirt, Langarmshirt und Windabweisende Softshelljacke.
    Bei Temperaturen um 0°C kommt eine Thermohose und Wanderschuhe von Decathlon zum Einsatz.
    Neu habe ich jetzt atmungsaktive Softshell Handschuhe, da meine Snowboard Handschuhe mir oft zu warm waren.

  27. Ich halte es ganz im Sinne der Zwiebel:
    ~ 10 °C: T-Shirt und Pullover, Jeans, evtl. leichte Handschuhe
    < 5 °C: zusätzlich: Jack Wolfskin Jacke (dünn und winddicht), dicke Handschuhe, dicke Wollsocken
    < 0 °C: zusätlich: Skiunterhose, ggf. langärmliges Unterhemd, dünne Mütze unter dem Helm

    Kleinere Temperaturen als ca. 0 °C hatte ich in meiner Langstreckenpendelphase noch nicht. In petto hätte ich aber noch einen alten Bundeswehrparka (ca. 5 kg), eine Sturmhaube und dicke Wanderstiefel. Wenn das alles nicht hilft, wird nachgerüstet, an Inspirationen mangelt es hier ja nicht.

    Das Haibike muss sich mit einem Spikereifen vorne begnügen. Glätteunfälle hatte ich bisher nur durch wegrutschende Vorderreifen, ansonsten hilft vorausschauendes Fahren und Bremsen.

  28. So lange es maximal einstellige Minustemperaturen sind, ziehe ich unter meine normale Hose (ich trage gerne Trekkinghosen) eine lange Laufhose. Die ist angenehmer als eine lange Unterhose. Wird es kälter, kommt Skiunterwäsche zum Einsatz, und eine lange Fahrradhose mit Trägern (damit die Nierengegend warm bleibt).
    Auf dem Kopf einfach eine Sturmhaube aus dünnem Stoff, erst bei richtig Frost dann eine aus Fleece.
    Am Oberkörper zwieble ich noch mehr: Unterhemd, T-Shirt oder Poloshirt, dann ein langärmliges Shirt aus dem Lauf- oder radsport, dann eine Fleece-Jacke und dann eine Fahrradtrikotjacke (wegen der Winddichte und der Taschen auf dem Rücken und der besseren Sichtbarkeit).

    An den Füßen habe ich Fahrradwinterstiefel (ich fahre auch am Pedelec Klickpedale) vom großen Schimpansen aus Japan.

    Problematisch sind die Hände. BarMitts gefallen mir nicht. Zurzeit habe ich Fahrradwinterhandschuhe von dem blumigen Versand. Die reichen bis knapp unter den Gefrierpunkt. Dann kommen noch dünne Baumwollhandschuhe mit rein. Aber so ab Minus 13, Minus 14 wird das auch frostig. Zum Glück haben wir hier im Großraum Berlin nicht so oft diese Temperaturen.
    Da müsste ich dann auf Skihandschuhe umsteigen, ebenfalls mit Baumwollhandschuhen innen.

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