Frostpendeln Themenwochen pt 2: Frostpausen!

Im Rahmen unserer Frostpendeln-Aktion von November bis Februar veranstalten wir in regelmäßigen Abständen Aktionswochen zu verschiedenen Themen, die für das (S-)Pedelec-Pendeln im Winter von Bedeutung sind. Ihr als Teilnehmer seid herzlich eingeladen, eure eigenen Erfahrungen zu teilen und Frostpendeln auf diese Weise zu einem richtigen Community-Event zu machen! Vom 15.11. bis zum 27.11. geht es um:

Frostpausen – An welchen Tagen lasst ihr im Winter euer Rad lieber stehen?

Ganz klar: beim Frostpendeln wollen wir zeigen, dass beim Pendeln per Pedelec und S-Pedelec auch im Winter ordentlich Kilometer zusammen kommen – aber gewiss nicht um jeden Preis!

Auch abseits der kalten Jahreszeit gibt es Situationen, in denen man das Rad besser stehen lassen sollte: Unwetter, Frühjahres-/Herbststürme oder auch nur unpassende Anschlusstermine (Waschmaschinentransport?) sind oft nicht mit dem Pendeln auf zwei Rädern vereinbar.

Im Winter kommt natürlich mit Schnee und Eis eine weiterer, wichtiger Faktor hinzu.

Jeder Ganzjahrespendler findet mit der Zeit seinen eigenen Weg, wann und wie er mit der Glättegefahr umgeht: Manche sagen pauschal, unter einer gewissen Temperatur bleibt das Rad stehen. Wiederum andere orientieren sich an der Wettervorhersage und wägen das Risiko Tag für Tag ab. Und dann gibt es natürlich auch die Enthusiasten, die Spikereifen aufziehen und fröhlich singend über die Eisplatten weiterballern.

Die Erfahrungen sind von Fahrer zu Fahrer unterschiedlich. Jedoch sollte sich jeder immer und immer wieder den Satz zu Herzen nehmen: Wenn man sich vor dem Losfahren unsicher ist, ob die winterlichen Straßenverhältnisse heute zu riskant sind – einfach mal das Rad stehen lassen.

Das ist keine Schande und zeugt nur von eurem verantwortungsbewussten Umgang mit dem Pendelrad. Klar – für die meisten von uns ist das Pendeln per Rad mehr als nur “zur-Arbeit-kommen”, sondern ein tolles Hobby, das sich perfekt in den Arbeitsalltag integrieren lässt. Das (S-)Pedelec stehen zu lassen nervt da immer gewaltig, keine Frage. Nicht aber so sehr, wie ein Ausfall über mehrere Wochen oder gar Monate, weil man in einer schattigen Kurve doch über eine Eisplatte weggerutscht ist.

Aus diesem Grund haben wir die Frostpausen ins Leben gerufen: Im Aktionszeitraum von Frostpendeln wollen wir hier mitverfolgen, an wie vielen Tagen im Winter ihr witterungsbedingt aufs Pendeln per (S-)Pedelec verzichtet.

Um die Frostpausen auswerten zu können, habt ihr bei der Eingabe eures Kilometerstandes die Möglichkeit, die Anzahl witterungsbedingter Nicht-Pendel-Tage einzutragen:

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Hier sammeln wir nur die reine Anzahl der Frostpausen, um am Ende den Schnitt berechnen zu können.

In den aktuellen Themenwochen soll aber eure eigene Vorgehensweise im Mittelpunkt stehen:

  • Unter welchen Bedingungen entscheidet ihr euch, im Winter das Rad stehen zu lassen, weil euch die Straßenbedingungen zu unsicher sind?
  • Auf welche Verkehrsmittel weicht ihr aus?
  • Eure Erfahrungen: an wie vielen Tagen/Wochen fiel bei euch das Radpendeln in den letzten Wintern witterungsbedingt flach?
  • Gab es einen winterlichen Pendeltag, an dem ihr im Nachhinein lieber nicht mit dem Rad gefahren wärt und der euch im Gedächtnis geblieben ist?

Tobi hat seine eigenen Erfahrungen auch diesmal auf speederscorner.com gepostet.

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Jetzt liegt es an euch: Teilt eure Erfahrungen mit uns und den anderen Frostpendlern:

gerne auch garniert mit einem schönen Winterradl-Bild der letzten Jahre.

Wir freuen uns auf eure Kommentare!

3 Kommentare

  1. Moin zusammen!
    Bei uns im Norden war die Anzahl der Frosttage in den letzten Wintern sehr überschaubar. Dennoch wurden bei den kleinsten Anzeichen gerade die Radwege großzügig mit Splitt gestreut. Und da die Straßen nebenan ebenso großzügig gesalzen wurden, ergab sich eine leckere Mischung, die sich bis in die kleinsten Winkel des Bikes verkrochen hat. Dann ist für mich der Spaß vorbei und das Rad macht Pause. Ebenso Temperaturen deutlich unter -5Grad
    sind für mich ein Grund, auf das Auto umzusteigen. Viel schlimmer ist allerdings der Dauerregen, der oft in den ersten beiden Monaten des Jahres vorherrscht. Da streiche ich auch schon mal die Segel und fahre mit 4 Rädern.
    In der Winterzeit bin ich gerne auf Schwalbe Marathon 365 GT gefahren. Auf Glatteis ist mit denen zwar auch Schluss, aber überfrierende Nässe und Raureif sind gut zu bewältigen. Derzeit sind noch “Sommerreifen” drauf, Frost ist noch nicht in Sicht. Ich fahre nach der Devise: Rad, ja gerne, aber nicht um jeden Preis, also nicht bei jedem Wetter und da kommen trotzdem schon beachtlich viele Radelkilometer zusammen, bei immerhin 19 km pro Strecke.
    Das Foto stammt aus Januar 2019, da hatte es mal leicht geschneit.
    Viele Grüße…

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  2. Moin. Coole Aktion und ich würde gerne mitmachen. Leider pendle ich gerade gar nicht. Was natürlich familiär und Zeitlich seine Vorteile hat. Aber mir fehlt das Radfahren echt. Ich bin quasi derzeit 100% im Homeoffice. Letzte Saison bin ich seit meinem Wiederaufstieg aufs S-Pedelec von Augut bis zum ersten Lockdown 3-4 mal die Woche 50 km gefahren. Das merkt man auch auf dem Rennrad…. Nunja, so ist es noch besser für die Umwelt 😉

    1. Hallo Martin,

      Auch mein täglicher Arbeitsweg auf dem Rad fällt weg. Wann ich wieder pendeln darf ist ungewiss. Ich dokumentierte die täglichen Strecken zum Einkaufen sowie dem Kindergarten Hol- und Bringdienst. Es geht auch um Kilometer aber viel interessanter sind die Tage, die man aufgrund des Wetters nicht fahren konnte. Das werden sicher nur wenige sein, doch gezählt hatte ich das noch nie.

      Allzeit gute Fahrt!
      Alex

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